: Silke Birgitta Gahleitner
: Neue Bindungen wagen Beziehungsorientierte Therapie bei sexueller Traumatisierung
: Ernst Reinhardt Verlag
: 9783497603527
: 1
: CHF 17.10
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 160
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Der Schlüssel zum Erfolg in einer Psychotherapie ist häufig die therapeutische Beziehung. Umso mehr, wenn Erwachsene an einem schlimmen Vertrauensmissbrauch in der Kindheit leiden: an den Folgen einer sexuellen Traumatisierung. Die Autorin verknüpft Erkenntnisse der Bindungsforschung mit dem personzentrierten Ansatz und zeigt: ·wie frühe Traumata Betroffene in ihrer Entwicklung beeinflussen und spätere Beziehungserfahrungen prägen; ·wie man in der therapeutischen Beziehung Vertrauen wiederherstellen und vorhandene soziale Ressourcen nutzen kann; ·wie Betroffene die vertrauensvolle therapeutische Beziehung erleben und dadurch Mut fassen, sich auf Menschen neu einzulassen.

Dr. phil. Silke Birgitta Gahleitner, Studium der Sozialpädagogik und Promotion in Klinischer Psychologie, Psychotherapeutin in freier Praxis und in einer sozialtherapeutischen Einrichtung für Mädchen und junge Frauen, Lehre an der Technischen Universität, Freien Universität und Alice-Salomon-Hochschule, alle Berlin.Wenn Sie die Homepage der Autorin besuchen möchten, klicken Sie bitte hier
Impressum4
Inhalt5
Einleitung9
1 Sexuelle Gewalt in der Kindheit15
1.1 Daten und Fakten15
1.1.1 Historisches15
1.1.2 Aktueller psychosozialer Diskurs17
1.1.3 Einige Zahlen18
1.2 Auswirkungen19
1.2.1 Sexuelle Gewalt als Trauma19
1.2.2 Erschütterung des Selbstkonzeptes23
1.2.3 Vertrauensverlust24
1.2.4 Scham- und Schuldgefühle26
1.2.5 Verwirrung der Gefühle27
1.2.6 Sprachlosigkeit und Sprachstörungen28
1.2.7 Ängste29
1.2.8 (Auto-)Aggressionen30
1.2.9 Probleme mit Partnerschaft und Sexualität32
1.3 Bewältigungsmöglichkeiten34
1.3.1 Bewältigungsmodelle35
1.3.2 Der Bewältigungsprozess37
1.3.3 „Erfolgreiche Bewältigung37
4537
2 Sexuelle Traumatisierung und Beziehung49
2.1 Bindung und sexuelles Trauma49
2.1.1 Bindung in ihrer Bedeutung für die weitere Entwicklung50
2.1.2 Bindungsentwicklung bei traumatisierten Kindern52
2.2 Frühe Traumatisierung im Entwicklungskontext56
2.2.1 Frühkindliche Entwicklung56
2.2.2 Kindheit57
2.2.3 Jugendalter59
2.2.4 Erwachsenenalter60
2.3 Soziales Umfeld als Schutz- und Risikofaktor61
2.3.1 Soziale Unterstützung als Schutzfaktor während und nach dem Trauma62
2.3.2 Fehlende soziale Einbettung als Risikofaktor64
3 Beziehung in ihrer Bedeutung für die Bewältigung sexueller Traumatisierung68
3.1 Vorbemerkung68
3.2 Falldarstellungen69
3.2.1 Frau Albant: „Man sollte ein neues Menschenrecht einführen – das Menschenrecht auf eine unterstützende Beziehung“69
3.2.2 Herr Belgard: „Ich glaub, das Schlimmste war… die Isolation“73
3.2.3 Frau Cirillo: „So in Beziehung jetzt… das ist ein ganz anderes Aufgefangensein“77
3.2.4 Herr Degan: „Alleinsein damit, das macht wahnsinnig“82
3.2.5 Frau Egner: „Die Aufarbeitung – die hab ich, glaube ich, selber gemacht“87
3.3 Erfahrungen der Klientinnen und Klienten mit dem professionellen Umfeld91
4 Die therapeutische Beziehung in der Behandlung sexuell traumatisierter Klientinnen und Klienten95
4.1 Therapie im Kontext: Traumaspezifisches Fachwissen im Konzept einer sozialtherapeutischen Einrichtung95
4.1.1 Reflektierte Parteilichkeit96
4.1.2 Beziehungsorientierung als Basis98
4.1.3 Personzentriertes, prozessorientiertes Vorgehen100
4.1.4 Das „therapeutische Fenster“103
4.1.5 Fallbeispiel: Cornelia104
4.2 Die therapeutische Beziehung als Alternativerfahrung zum traumatischen Vertrauensmissbrauch108
4.2.1 Ein Blick in verschiedene therapeutische Schulen110
4.2.2 Beziehungsorientierte traumatherapeutische Praxis115
4.2.3 Fallbeispiel: Nathalie124
Abschließende Gedanken und Ausblick129
Danksagung133
Literatur134
Sachregister144