: Tammara Webber
: Between the Lines: Weil du alles für mich bist
: MIRA Taschenbuch
: 9783956499579
: Between the Lines
: 1
: CHF 8.00
:
: Erzählende Literatur
: German
: 304
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Reid - der Bad Boy hat sein Herz verloren. Mit Dori zusammen scheint er endlich die Balance zwischen Glamour und Alltag gefunden. Doch plötzlich taucht seine Ex wieder auf - im Gepäck eine Nachricht, die alles verändern wird.
Dori - ist total verliebt in Reid. Aber kann dieser wirklich den Verlockungen der Glitzerwelt widerstehen? Oder wird sie ihn an seine wilde Vergangenheit verlieren?
Brooke - möchte ihr Leben auf die Reihe bringen. Der erste Schritt dazu: ihre und Reids Geschichte aufzuarbeiten. Dafür müssen sich beide der Wahrheit stellen ...
Der krönende Abschluss der fesselnden New-Adult-Serie von SPIEGEL ONLINE-Bestsellerautorin Tammara Webber



<p>An Ideen für Geschichten mangelt es der New York Times-Bestsellerautorin Tammara Webber nie. Schon als junge Mutter schrieb sie über die Dinge, die ihr wichtig waren: Gefühle und Beziehungen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie auf eigene Faust im Internet und fand kurz darauf einen Verlag. Seitdem ist Tammara Webber mit ihren New-Adult-Romanen Stammgast auf den Bestsellerlisten und berührt die Herzen von Lesern auf der ganzen Welt.</p>

1. KAPITEL


Reid


Meine Freundin hat ihren Eltern nichts von mir erzählt.

Es ist jetzt eine Woche her, aber noch immer ist es ein Geheimnis – wir verbringen Zeit zusammen, gehen jedoch nie gemeinsam aus, es ist genau so, wie wir es letzten Herbst getan haben. Obwohl ich es zu schätzen weiß, wie sie diese Zeit mit mir verbringen will, möchte ich nicht mit Dori bei mir zu Hause eingesperrt sein. Sie ist wie ein neues Spielzeug, das ich nicht herumzeigen kann – es war idiotisch, dass mir das herausgerutscht ist, sie hat allerdings nur die Augen verdreht, als ich es gesagt habe.

So, wie es scheint, ist John der einzige meiner Freunde, der über meinen neuen Beziehungsstatus im Bilde ist. Aber meine Schauspielerkollegin aus meinem letzten Film – Chelsea Radin – hat jedes Mal vielsagend gegrinst, sobald sie uns zusammen bei der Arbeit am Habitat-Gebäude gesehen hat. Ich glaube, sie weiß es. Insbesondere, nachdem sie uns dabei erwischt hat, wie wir aus einer Nische im Haus kamen. Doris Pferdeschwanz war gelöst, ihr Gesicht gerötet, und ich hatte ein siegessicheres Lächeln aufgesetzt.

John und ich stehen am Spielfeldrand, als er beschließt, über meine heimliche Affäre zu sprechen, sein Timing ist genauso wie sein Taktgefühl – nicht vorhanden.

„Wann willst du denn nun diese sogenannteBeziehung endlich öffentlich machen?“

Im Geräuschpegel des Staples Centers geht unser Gespräch unter, aber das heißt nicht, dass ich mitten zwischen achtzehntausend Menschen über Dori reden will – abgesehen von den mehreren Hundert Kameras, die das Spiel an ein paar Millionen weitere Zuschauer übertragen. Außerdem sagt erBeziehung in einem Ton, den die meisten Leute für das WortGeschlechtskrankheit reserviert haben. Als ich ihm einen scharfen Blick zuwerfe, schaut er mich unschuldig an. Ich denke, dieser Gesichtsausdruck hat bei seinem Dad jahrelang funktioniert, ehe der begriff, dass John exakt die jüngere Version von ihm ist.

„Was denn? Reid Alexander hat eineFreundin.“

Beim letzten Wort wird seine Stimme leiser – nicht etwa, weil er sich an meinen Maulkorberlass hält, sondern mehr so, als wäre diese Tatsache zu entsetzlich, um sie laut auszusprechen.

Ich starre auf den Spieler, der einen Drei-Punkte-Wurf ausführt, doch der geht daneben. Wir stöhnen beide.

„Das sind spannende Neuigkeiten, Alter! Warum diese Zurückhaltung?“

Falls John mit einer Antwort rechnet, kann er verdammt lange warten.

Kobe wird dafür bestraft, dass er losgelaufen ist – das ist noch nie passiert –, und ich lasse mich in meinen Sitz zurückfallen und verschränkte die Arme fest vor meiner Brust. „Shit.“ Dieser Fluch beschreibt sowohl meine Gefühle für die Lakers als auch für Dori, die ich beide liebe. Denn beide lassen mich am langen Arm verhungern.

Grinsend stößt John mir einen Ellbogen in die Seite. „Komm schon, Mann, ich bin die Diskretion in Person.“

Seltsamerweise stimmt das sogar.

Als ich nicht sofort zu sprechen anfange, beginnt er zu mutmaßen: „Also ist es vorbei? Ist es das? Alter, ich habe doch gesagt, es wird nicht lange hal…“

„Sie hat es immer noch nicht ihren Eltern erzählt.“

Aus dem Augenwinkel beobachte ich, wie er verwirrt die S