: Roberta Gregorio
: Der Sommer der Zitronenblüten Preishit - Drei Romane in einem E-Book
: dotbooks
: 9783958245365
: 1
: CHF 2.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 265
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein Italiener zum Verlieben: Der romantische Sammelband »Der Sommer der Zitronenblüten« von Roberta Gregorio jetzt als eBook bei dotbooks. Endlich: der ersehnte Heiratsantrag! Leider schlägt Ludovicas Herz nicht halb so schnell wie erwartet. Aber lauwarme Gefühle sind besser als gar keine, oder? Doch dann stolpert sie dem charmanten Blumenverkäufer Emilio geradewegs in die Arme. Ein Blick aus seinen dunklen Augen und Ludovica weiß: Mit lauwarm kann sie sich nicht zufrieden geben ... Auch das Leben von Lori wird kräftig durcheinandergewirbelt: Ihr ebenso gutaussehender wie arroganter Nachbar treibt sie regelmäßig zur Weißglut - und lässt in ihrem Bauch Schmetterlinge flattern ... Daran, dass Italiener zum Anbeißen süß sind, wird die taffe Restaurantbesitzerin Raffaela ebenfalls erinnert, als sie im Urlaub ihrer Jugendliebe wiederbegegnet. So viel ist passiert, und doch sind die alten Gefühle sofort wieder da ... Mit drei sommerlichen Liebesromanen schreibt sich Roberta Gregorio mitten ins Herz ihrer Leserinnen - gönnen Sie sich eine Auszeit mit einem Ausflug in das schöne Land am Mittelmeer und genießen Sie la Dolce Vita! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Romance-Highlight »Der Sommer der Zitronenblüten« von Roberta Gregorio - vorab veröffentlicht unter dem Titel »Amore gut, alles gut« - bietet perfekte Urlaubslektüre und zaubert Sonnenschein in Ihre Lesestunden. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Roberta Gregorio, geboren 1976 in Bayern, ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie im tiefsten Süden Italiens, wo sie am kleinen, grünen Schreibtisch mit Blick aufs Meer ihrer Fantasie freien Lauf lässt. Bei dotbooks veröffentlicht Roberta Gregorio ihre Romane: »Das kleine Restaurant des Glücks« »Im Schatten der Zitronenbäume« »Italienische Küsse« »Der Sommer der Zitronenblüten« »Winterküsse mit Zimt und Zucker« Ebenso bei dotbooks erschien ihre »Küsse in Venezien«-Trilogie, die auch im Sammelband »Sommerduft und Rosenknospen« erhältlich ist: »Der Duft von Sommer und Limonen« »Der Geschmack von Mirabelleneis« »Das Leuchten der Orangenblüten«

Kapitel 1


»Ich denke, wir sollten heiraten.«

Ludovica starrte ungläubig auf ihr Handy, nur um es sich gleich wieder ans Ohr zu halten. Sie hatte sich wohl verhört? Was genau meinte ihr Freund Agostino damit? War das jetzt ein versteckter Antrag? Stumm schimpfte Ludovica auf all die Filmemacher und Schriftsteller, die Generationen von Mädchen mit ihrer romantischen Auffassung der Liebe irreführten.

Romantik! Pffft!

So etwas gab es gar nicht. Zumindest nicht in ihrer Beziehung, und das war ihr meistens auch ganz recht so.

»Was meinst du?«, hakte Agostino nach.

Gute Frage.

Mit größter Mühe riss Ludovica sich zusammen. Immerhin kannte sie Agostino schon seit Jahren. Sie wusste also nur zu gut, dass er zu mehr nicht fähig war. Besonders nicht, wenn es darum ging, Gefühle zu zeigen.

»Das hat Zeit, Ago.«

»Aber du bist schon über 30.«

Fantastisch. Das wurde ja immer besser.

»Ja und?«

»Ich meine ja nur. Du wirst halt nicht jünger. Wie stellst du dir das vor? Mit dem Kinderkriegen und so?«

Ahhhhh.

Ludovica wollte ganz laut schreien. Sie hasste die Richtung, in die dieses seltsame Gespräch ging.

»Ago, ich muss Schluss machen. Kundschaft. Sehen wir uns später?«

»Ist gut. Bis dann.«

Ja, bis dann.

Ludovica steckte ihr Handy in die Hosentasche und lehnte sich gegen die Wand. Keine Kundschaft. Aber das war immer wieder ein guter Vorwand, wenn sie jemanden schnell loswerden wollte. Und so sollte es doch nicht sein, nicht wahr? Eine Frau sollte ihren Freund nicht loswerden wollen, oder? Dennoch ging es Ludovica sehr oft so. Agostino war einfach anstrengend. Und pedantisch. In jeder Lebenslage. Sogar beim Sex.

Gleichzeitig war er aber loyal. Und niemals böse. Immer neutral-freundlich. Zu jedem.

Du bist viel zu wählerisch, pflegte Ludovicas Mutter stets zu sagen. Und sie hatte recht. Das war Ludovica tatsächlich. Vor allem, wenn es um ihr Leben ging. Aber an Agostino war sie irgendwie hängengeblieben. Was sie als recht gutes Zeichen deutete. Immerhin waren sie nun schon seit drei Jahren zusammen. Es hatte keine Höhen und Tiefen gegeben. Ganz im Gegenteil, ihre Beziehung stellte eine flache Gerade dar. Keine weltbewegenden Emotionen, aber auch kein Drama. Klang gut. Dennoch fehlte es Ludovica manchmal an Action.

Geräusche drangen aus der Backstube an Ludovicas Ohr. Ein Blick auf ihre Armbanduhr verriet ihr, dass Mara, ihre Teilhaberin, Freundin und Kollegin, heute mal recht pünktlich war.

»’Ngiorno«, meldete sich Mara wenig später und gesellte sich zu Ludovica an den Verkaufstresen.

Mara sah, wie meistens, total zerknautscht, zerknittert und zerrissen aus. Ihr Haar stand wahllos in alle Richtungen ab. Ihre Hose steckte am linken Bein in der Socke. Und ihr Pulli wies ein enormes Loch am Ärmel auf.

Trotz ihres eher abschreckenden Auftretens, konnte sich Ludovica keine Person vorstellen, mit der sie lieber gearbeitet hätte.

Gemeinsam hatten Ludovica und Mara vor etwa genau einem Jahr Salernos erste Cupcake-Konditorei eröffnet. Während Mara für den praktischen und kreativen Teil verantwortlich war – also konkret Cupcakes buk und stets neu interpretierte –, kümmerte sich Ludovica um den viel langweiligeren Teil des Marketings und des Rechnens. Schichtweise standen die zwei Frauen im Verkauf. Nur knapp nach der Mittagszeit, wenn die nahe gelegene Schule schloss und die Schüler sich in ihrem kleinen Laden geradezu stapelten, arbeiteten sie Seite an Seite an der überschaubaren Ladentheke.

»Ich kann die Augen kaum offen halten«, gab Mara zu und gähnte dabei demonstrativ.

Mara bereitete die Cupcakes jede Nacht frisch für den nächsten Tag zu. Was sie ziemlich schlauchte.

»Wir sollten uns überlegen, bald mal jemanden einzustellen, der dir zur Hand geht«, schlug Ludovica vor. »Ich bekomme sonst echt noch ein schlechtes Gewissen.« Ihr war klar, dass Mara den unbequemer