: Roberta Gregorio
: Italienische Küsse Preishit - Drei Romane in einem eBook
: dotbooks
: 9783958246164
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 233
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wenn das Leben dir nur Zitronen gibt, mach daraus Zitronenlikör! Der romantische Sammelband »Italienische Küsse« von Roberta Gregorio als eBook bei dotbooks. Gina hat einen Traum: Endlich ihr eigenes Leben beginnen! Allerdings lässt Mamma Lorenza sie nur als verheiratete Frau ziehen ... oder für einen Job. Ein Vorstellungsgespräch beim besten Hochzeitsplaner von Salerno könnte ihre Rettung sein. Doch dann legt sie beim Vorführen eines Brautkleids eine sagenhafte Bruchlandung hin und blamiert die Familie der Braut. Freiheit adé - das war's! Aber einem Mann scheint sie mit ihrem Auftritt direkt ins Herz gestolpert zu sein ... Ganz anders Hotelerbe Cristiano: Er ist es gewöhnt, alles zu bekommen, was er will - bis ihn seine Eltern dazu verdonnern, die alte Familienvilla zu renovieren. Helfen soll ihm dabei ausgerechnet die freche Kellnerin Sofia ... »Familie ist da, um einen zu quälen«, das weiß auch die hübsche Elisabetta - und verliert auf einem Familienausflug prompt die Nerven ... findet dafür aber die große Liebe! In Roberta Gregorios Feder sitzt Cupido höchstpersönlich - drei sommerleichte Liebesromane in einem Band! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Romance-Highlight »Italienische Küsse« von Roberta Gregorio - vorab veröffentlicht unter dem Titel »Sommer, Sonne und Amore« - bietet perfekte Urlaubslektüre und zaubert Sonnenschein in Ihre Lesestunden. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Roberta Gregorio, geboren 1976 in Bayern, ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie im tiefsten Süden Italiens, wo sie am kleinen, grünen Schreibtisch mit Blick aufs Meer ihrer Fantasie freien Lauf lässt. Bei dotbooks veröffentlicht Roberta Gregorio ihre Romane: »Das kleine Restaurant des Glücks« »Im Schatten der Zitronenbäume« »Italienische Küsse« »Der Sommer der Zitronenblüten« »Winterküsse mit Zimt und Zucker« Ebenso bei dotbooks erschien ihre »Küsse in Venezien«-Trilogie, die auch im Sammelband »Sommerduft und Rosenknospen« erhältlich ist: »Der Duft von Sommer und Limonen« »Der Geschmack von Mirabelleneis« »Das Leuchten der Orangenblüten«

Kapitel 7


»Erzählen Sie mir von sich!«

Unmöglich. Virginia war noch immer sprachlos. Als Costantino von Mittagessen gesprochen hatte, war ihr mit Sicherheit nicht so ein nobles Restaurant in den Sinn gekommen. Er hatte darauf bestanden, in Positano zu halten, und Virginia hatte keine Einwände gehabt. Nun hing sie praktisch auf einer Aussichtsterrasse zwischen Himmel und Meer, roch gleichzeitig das Salzwasser und verschiedene Duftnoten aus der Küche. Costantino aber sah sie so erwartungsvoll an, dass sie sich verpflichtet fühlte, irgendetwas zu sagen.

»Aber nur, wenn Sie mir nachher von sich erzählen!«

Er lächelte amüsiert und nickte, während er mit seiner feingliedrigen Hand nach dem Wasserglas griff.

»Wenn Sie das wollen …«

Ja, das wollte sie. Costantino machte sie langsam neugierig. Er wirkte etwas steif, was wahrscheinlich mit seiner Position als Hotelleiter zu tun hatte. Auf ihm lastete bestimmt eine enorme Verantwortung. Wenn man sich aber seinen Anzug, der ihm göttlich stand, wegdachte, dann sah man einen jungen Mann Anfang 30, der hervorragend aussah und unheimlich sympathisch war. Man fühlte sich in seiner Anwesenheit nicht eingeschüchtert, nein. Ganz im Gegenteil, er hatte die Gabe, sich auf sein Gegenüber einzustellen. Virginia empfand ihn als angenehm, vergaß sogar zeitweise, dass er ein Kunde war.

Sie spielte mit einem Brotkrümel, dem kleinen Rest der Scheibe, die sie eben verspeist hatte. Was konnte sie einem Mann mit so viel offensichtlicher Lebenserfahrung schon erzählen, ohne dabei als total langweiliges Mauerblümchen herüberzukommen?

»Nun, wie Sie vielleicht bereits an meinem Akzent gehört haben, komme ich aus dem Cilento.« Allein diese Offenbarung war ihr schon etwas peinlich. Das Cilento war so etwas wie das arme, zurückgebliebene Gegenstück zur Amalfiküste und lag nur etwas weiter südlich. Er nickte dazu. Sein Blick wurde dabei immer tiefer und vertrauter.

»Ja, das hatte ich vermutet. Eine wunderschöne Gegend mit viel Potenzial.«

»Oh ja. Sie sollten sich auch einmal das Inland ansehen! Jeder Ort birgt Geheimnisse.«

»Sie wecken meine Neugierde.«

Costantino machte einem Kellner Platz, der zwei Antipasti-Teller brachte, die förmlich nach Meer rochen. Frischer Fisch vom Feinsten.

Er ließ sich und Virginia vom Kellner etwas Weißwein einschenken und hob das Glas.

»Gibt es etwas zu feiern?«

Virginia versuchte die Situation aufzulockern, ihr aufgebrachtes Herz wieder zu beruhigen. Was hier ablief, fühlte sich so sehr nach Date an. Immer wieder musste sie sich ins Gedächtnis rufen, dass Costantino nur nett zu seinem Wedding Planer war. Vielleicht war das im richtigen Leben so?

»Ich will Ihnen das Du anbieten. Danach können wir von mir aus auch feiern.«

Wie anziehend er plötzlich auf sie wirkte. Warum ließ er sie nicht los? Seine Augen hielten sie gefangen. Zittrig hob auch sie ihr Glas und stieß damit sanft gegen seines. Tinn. Das Geräusch der aufeinandertreffenden Gläser ging ihr durch und durch. Sie war wie gelähmt, selbst dann, als Costantino aufstand, zu ihr hinüberging und ihr einen Kuss auf die Wange drückte.

»Das gehört dazu …«

Er ging nicht wieder zurück auf seinen Platz, sondern stand weiterhin neben ihr. Virginias Wange brannte. Sie glaubte noch immer, seine Lippen darauf zu spüren. Was ging hier ab? Clarissa tauchte plötzlich vor ihrem inneren Auge auf. Seine Verlobte! Dieser Mann würde in drei Monaten ein verheirateter Mann sein. Kurzerhand radierte sie all das aus. Ach, das war ihr so was von egal! Sie befand sich im Hier und Jetzt und wollte sich keine Grenzen setzen. Endlich blickte sie zu ihm herauf. Schwer zu sagen, was er in ihren Augen las. Es schien ihm aber zu suggerieren, einen weiteren Schritt zu wagen. Er griff ihr sanft in die Haare, streichelte ihren Nacken und dann ihre Wange. Virginia hielt seine Hand. Legte sich förmlich hinein in die Berührung und genoss jede Sekunde. Das war Magie. Kein Laut war zu hören, außer dem Rauschen des Meeres und dem Klappern von Besteck auf Tellern. Diesen Moment würde sie niemals vergessen. Verzweifelt versuchte sie, ihn z