: Andrea Habeney
: Elbenmacht 1: Der Auserwählte
: mainebook Verlag
: 9783946413127
: Elbenmacht
: 1
: CHF 3.60
:
: Fantasy
: German
: 198
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
'Der Junge scheint sehr stark zu sein und er hat mächtige Helfer.' Dave wurde als Baby ausgesetzt und wuchs - im Glauben, seine Eltern seien tot - in einem Heim auf. Kurz vor seinem 18. Geburtstag wird er in seine Heimat Kalindor zurückgerufen, um eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Nur er kann die zerstrittenen Völker Kalindors - Elben, Zwerge, Elfen und Menschen - retten. Auf seinem Weg durch das kriegsgeplagte Land begegnet er dem Elbenjungen Arion, einem mysteriösen Eindsiedler, einem Rüssler mit magischen Fähigkeiten und dem Orden der Sonnenritter. Er erfährt von der Existenz des Goldenen Buches, das die Rettung der Völker bringen könnte ... Doch jemand hat etwas dagegen, dass es in seinen Besitz gelangt ...

Andrea Habeney, geboren 1964 in Frankfurt am Main, in Sachsenhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie in Gießen Veterinärmedizin. 1997 folgte die Promotion. Bis 2013 führte Andrea Habeney im Westen Frankfurts eine eigene Praxis. Heute arbeitet sie als Tierärztin für eine Pharma-Firma. Als Autorin hat sie sich einen Namen gemacht mit ihrer Frankfurter Krimi-Reihe um Kommissarin Jenny Becker: 'Mörderbrunnen' (Frühjahr 2011), 'Mord ist der Liebe Tod' (Herbst 2011), 'Mord mit grüner Soße' (April 2012), 'Arsen und Apfelwein' (2013), 'Verschollen in Mainhattan' (2014) und 'Apfelwein trifft Weißbier' (Oktober 2015). Außerdem erscheint bei mainbook ihre Fantasy-E-Book-Serie 'Haus der Hüterin' (Band 1: 'Das Erbe'; Band 2: 'Das Erwachen'). Weitere Bände folgen.

Hoch im Norden in einer Burg auf der obersten Spitze eines meeresumtosten Felsens hob das Böse den Blick und richtete ihn nach Süden ...

Wie es anfing ...

Dave flankte elegant über den Holzzaun, der das Anwesen des Waisenhauses vom angrenzenden Maisfeld trennte.

Er warf einen unauffälligen Seitenblick zu einigen Mädchen, die im Gras saßen.

Die Sonne wärmte angenehm seinen Nacken, als er betont lässig durch das hohe Gras zum Hintereingang schlenderte.

Dave war groß und muskulös für seine fast achtzehn Jahre. Dunkles dichtes Haar fiel ihm leicht gelockt bis fast auf die Schultern und strahlend blaue Augen blitzten in einem gut geschnittenen, braun gebrannten Gesicht.

Seit seinem vierten Lebensjahr lebte er hier in einer Kleinstadt im bayrischen Wald im staatlichen Waisenhaus. Anders als bei den meisten seiner Schicksalsgenossen, deren Eltern entweder tot waren oder nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern, war seine Herkunft von einem Geheimnis umgeben.

An einem warmen Sommertag vor dreizehn Jahren wurde er hoch oben in den Bergen herumirrend gefunden. Mitten in einem einsamen unzugänglichen Gebiet des Böhmerwaldes. Keiner hatte ihn je als vermisst gemeldet und niemand hatte eine Idee, wie er dort hingekommen