: Rebecca Winters, Joss Wood, Romy Richardson, Diana Hamilton
: Romana Extra Band 13
: Cora Verlag
: 9783733740306
: Romana Extra
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

MONTE CARLO, MON AMOUR von RICHARDSON, ROMY
Als Carolin ihr Erbe an der Côte d'Azur antreten will, erwartet sie eine böse Überraschung: Das Familienanwesen gehört jetzt dem Parfümeur Bernard. Um es zu retten, eröffnet sie selbst eine Parfümerie. Doch wie lange kann sie dem Charme ihres aufregenden Konkurrenten widerstehen?
ALTE SEHNSUCHT, NEUES GLÜCK von WOOD, JOSS
Küsse ja, Beziehung nein! Noch einmal wird Maddie sich von ihrem Exfreund Cale nicht das Herz brechen lassen. Auch wenn sie sich nach seiner Liebe sehnt. Als ein Traumjob in New York winkt, gibt sie dem Glück eine letzte Chance. Wird Cale sie bitten, bei ihm in Kapstadt zu bleiben?
SANFT WEHT DER WIND AUF MYKONOS von WINTERS, REBECCA
Der griechische Milliardär Nik Angelis ist Fran unglaublich dankbar. Nur durch ihr beherztes Eingreifen hat seine süße Nichte das Unwetter überlebt. Er bittet Fran, eine Weile bei ihm und dem Baby auf Mykonos zu bleiben. Schon bald möchte er sie nie mehr gehen lassen ...
LOCKENDER RUF DER LIEBE von HAMILTON, DIANA
So etwas ist ihm noch nie passiert! Der reiche Playboy Cesare schäumt vor Wut: Seine hinreißende Geliebte Bianca hat ihn verlassen! Unter einem Vorwand lockt er sie auf seine kleine Insel vor Sizilien und umwirbt sie feurig. Aber nur, damit diesmal er ihr den Laufpass geben kann ...



<p>Schon mit acht Jahren schrieb Joss Wood ihr erstes Buch und hat danach eigentlich nie mehr damit aufgehört. Der Leidenschaft, die sie verspürt, wenn sie ihre Geschichten schwarz auf weiß entstehen lässt, kommt nur ihre Liebe zum Lesen gleich. Und ihre Freude an Reisen, auf denen sie, mit dem Rucksack auf dem Rücken, abenteuerliche Ziele in Südafrika, Europa und Amerika besucht. Beim Schreiben taucht sie ganz in ihre Geschichte ein, verliebt sich auch heute noch in die Helden ihrer Romane und flirtet beim Schreiben mit ihnen.</p><p>Wenn Joss Wood nicht gerade schreibt, oder sich um ihre Kinder kümmert, nutzt sie ihre Erfahrungen in Business und Marketing, um mit Hilfe einer ehrenamtlichen Organisation, die Wirtschaft ihres Heimatstädtchens an der Ostküste Südafrikas anzukurbeln. Umgeben von Farmen und einer atemberaubenden Berglandschaft, gehört die Gesellschaft von wilden Steppentieren vor der Haustür genauso zu ihrem glücklichen und etwas chaotischen Leben, wie ihre Familie, Freunde und natürlich ihre Bücher.</p>

2. KAPITEL

Sprachlos starrte Carolin den Eindringling an. Dieser Mann redete doch wirres Zeug, was fiel ihm ein, so etwas zu behaupten?Sein Privatbesitz? In ihrem Kopf drehte sich alles. Das Zirpen der Grillen nahm sie nur noch wie durch Watte wahr. Ihr wurde schwarz vor Augen.

„Sie können nicht …“, begann sie schwankend, bevor ihr die Lavendelschere aus der Hand glitt und ihre Knie unter ihr nachgaben.

„Oh doch, ich kann“, erwiderte Bernard mit rauer Stimme und fing sie im gleichen Augenblick mit starken Armen auf. Für einige Sekunden hielt er sie eng umarmt und konnte ihr fein geschnittenes Gesicht mit den vollen roten Lippen ausführlich betrachten. Die Schöne wäre ihm beinahe tatsächlich zu Füßen gefallen. Was für eine aufregende Vorstellung. Dann besann er sich wieder, hob die Hand und gab ihr einige leichte Klapse auf die Wange, auch wenn er viel lieber ihre verführerischen Lippen geküsst hätte.

„Hallo, Schneewittchen, aufwachen!“

Endlich schlug sie die Augen auf, und ein Ruck durchfuhr ihren Körper. Sie löste sich aus seiner Umarmung und versuchte aufzustehen.

„Wer sind …?“, flüsterte sie mit belegter Stimme. Doch schon im nächsten Moment erinnerte sie sich.Les Fleurs du Ciel, die Villa ihres Großvaters, die stechende Sonne, der Mann aus dem Flugzeug. Oh, mein Gott!

„Nehmen Sie Ihre Finger von mir!“, fauchte sie, kaum dass sie sich wieder auf den Beinen halten konnte.

„Langsam,ma belle. Sie brauchen ein Glas Wasser und müssen sich hinlegen. Wahrscheinlich haben Sie einen Sonnenstich. Damit ist nicht zu spaßen. Ist Ihnen übel?“ Mit einer bestimmenden Geste versuchte er, sie in Richtung des Hauses zu dirigieren, und schob seine Hand gegen ihren Rücken. Wie ein elektrischer Stromschlag durchfuhr Carolin seine Berührung, und da sie sich immer noch etwas schwach fühlte, kam sie seiner Aufforderung nach, wenn auch unter Protest.

„Was tun Sie hier? Wie können Sie nur behaupten, dass dieses Anwesen Ihnen gehört?“, brachte sie empört hervor. „Les Fleurs du Ciel ist im Familienbesitz, und ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie ganz bestimmtnicht zu meiner Familie gehören.“

„Jetzt entspannen Sie sich mal. Sicher wird sich alles klären.“

Seine Worte brachten sie noch mehr auf die Palme, dieser Mann war wirklich unglaublich. Auch wenn er unglaublich gut aussah, würde sie sich von seiner arroganten Art nicht unterbuttern lassen. Nicht schon wieder ein Mann, der ach so genau wusste, was sie brauchte und was nicht.

„Davon gehe ich aus“, konterte sie selbstbewusst, doch schon im nächsten Moment spürte sie wieder einen leichten Schwindel und griff notgedrungen nach seinem Unterarm. Wie an einem Fels in der Brandung hielt sie sich an ihm fest, während er sie mit sicherem Schritt auf die Terrasse führte, die an der rechten Seite der Villa lag und einen weiten Blick auf das azurblaue Meer freigab.

Kurz darauf lag Carolin auf einer aus Korb geflochtenen Chaiselongue, die unter einem schattenspendenden Orangenbaum stand. In der Hand hielt sie ein Glas Wasser, das sie schon zur Hälfte ausgetrunken hatte. Ihr gegenüber saßMonsieur mit ausgestreckten Beinen und sah sie unverwandt an.

„Ganz austrinken!“, ordnete er an.

„Ich trinke so schnell ich will“, antwortete sie trotzig, spürte jedoch, wie gut ihr das kühle Getränk tat.

„Natürlich. Sie stehen auch so lange in der Sonne, wie Sie wollen“, ergänzte Bernard, ohne seine lässige Sitzhaltung zu verändern. Wie kann eine Frau nur so uneinsichtig sein? fragte er sich und goss sich ebenfalls aus der Karaffe ein Glas ein.

„Hören Sie, ich habe keine Ahnung, wer Sie sind, und ich weiß noch nicht einmal, wie Sie heißen. Und ehrlich gesagt, interessiert es mich auch gar nicht.“ Carolin setzte sich auf und stellte energisch ihr Glas ab. „Ich fühle mich schon viel besser und danke Ihnen für Ihre Hilfe. Aber nun möchte ich Sie bitten zu gehen.“

„Das nenne ich mal englische Gastfreundschaft. Hier in Frankreich pflegen wir ganz andere Sitten.“

„Bei uns in England ist es auch nicht üblich, dass wildfremde Männer einer Frau hinterherspionieren und dann auch noch behaupten, ihnen würde ihr Haus gehören“, schimpfte Carolin