: Tina Leonard, Cindy Kirk, Tracy Madison, Abigail Strom
: Bianca Extra Band 2
: Cora Verlag
: 9783733732189
: Bianca Extra
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

D S PARADIES IN DEINEN ARMEN von LEONARD, TINA
Nachts in Michaels Armen lebt Bailey im Paradies auf Erden, tagsüber ist sie krank vor Sehnsucht. Denn der überzeugte Junggeselle will nicht mehr als eine heimliche Affäre. Und jetzt muss Bailey ihm auch noch ihr süßes Geheimnis gestehen! Dann ist endgültig alles aus, oder?
HOLLY UND DER BAD BOY von STROM, ABIGAIL
Ausgerechnet Alex McKenna ist der neue Footballtrainer ihres Sohnes! Holly stockt der Atem, als sie den sexy Bad Boy aus Highschoolzeiten wiedersieht. Sein verführerisches Lächeln lässt sie fast vergessen, dass ein Mann wie er einfach nicht zu ihr und ihrem Leben passt ...
EIN MANN, EIN RING UND MEHR ... von KIRK, CINDY
'Das kann nicht wahr sein!' Schockiert erblickt Mary Karen den funkelnden Diamantring an ihrem Finger, als sie im Hotel in Las Vegas erwacht. Doch sie hat wirklich ihren besten Freund Travis geheiratet. Und es geschah noch viel mehr - in dieser Nacht in der Stadt der Sünde ...
REBECCAS GEHEIMNIS von MADISON, TRACY
Rebecca ist schwanger! Ungläubig steht Seth der Frau gegenüber, die nach ihrem spontanen Liebeswochenende vor acht Monaten plötzlich den Kontakt zu ihm abbrach. Warum wollte sie ihm vorenthalten, dass er Vater wird? Beharrlich versucht er die Mauer um Rebeccas Herz zu überwinden ...



Bestseller-Autorin Tina Leonard hat über 40 Romane geschrieben und stand schon auf den 'Waldenbooks" und"Bookscan' Bestsellerlisten. Geboren auf einem Militärstützpunkt, lebte sie in vielen verschiedenen Staaten, bevor sie schließlich ihren Mann kennenlernte und heiratete. Sie hat eine blühende Fantasie und liebt Ihre Arbeit, bei der sie am liebsten über charmante Playboys schreibt. Tina liebt Happy Ends - in Romanen und im wirklichen Leben.

1. KAPITEL

„Ich habe Michael schon immer geliebt“, flüsterte Bailey Dixon, als sie im Schlafzimmer vor dem Spiegel stand und sich von Kopf bis Fuß betrachtete.

Ihm direkt konnte sie das nicht sagen, denn Michael liebte sie nicht. Er wäre aus allen Wolken gefallen, wenn sie zur Nachbarranch gefahren wäre und ihn mit dieser Wahrheit überfallen hätte.

Michael, es ist an der Zeit, dass wir unsere Affäre mit einem Verlobungsring offiziell machen?

Michael Wade mochte weder Ringe noch feste Beziehungen. Als attraktiver, wohlhabender Junggeselle wäre er für jede unverheiratete Frau in Fallen in Texas ein guter Fang gewesen. Und Michael Wade ließ sich nicht einfangen.

Bailey hatte riesige Angst davor, ihn zu verschrecken. Seit sechs Monaten lebte sie jetzt schon im Paradies auf Erden – in Michaels Armen, nachts. Die Affäre hatte fast zufällig begonnen, als er sich ein Fußgelenk gebrochen hatte. Da ihr klar gewesen war, dass ihr Nachbar so gut wie keine Lebensmittel vorrätig hatte, war sie mit einem Braten und etwas Suppe zu ihm gegangen. Ganz unauffällig hatte sie sich in sein Leben geschlichen und wollte den wilden Cowboy unbedingt zähmen.

Sie fragte sich nur: Kann ich es auch?

Michael Wade wusste, dass er als Einzelgänger galt und ihm seine Persönlichkeit eher wenig Freunde einbrachte. Er arbeitete hart, ging selten aus und interessierte sich nicht dafür, mit den anderen unverheirateten Männern aus Fallen durch die Bars zu ziehen. Trinken und Feiern waren nicht sein Ding – nicht nach einem langen Tag auf der Ranch, die seit dem Tod seines Vaters ihm gehörte.

Seine Mutter war schon lange davor verschwunden, weil sie es nicht mehr ertragen hatte, dass ihr Ehemann unter seiner unerwiderten Liebe zu Polly Dixon von nebenan litt. Jedenfalls hatte Michael das von einem Mitschüler der Highschool gehört. Michael hatte der Auszug seiner Mutter sehr weh getan, mittlerweile dachte er selten daran. Er genoss seine Freiheit und legte auf Frauen allgemein keinen besonderen Wert.

Nicht einmal auf Bailey Dixon, die immer diesen sanften, hoffnungsvollen Blick bekam, wenn er sie in sein Bett zog. Vielleicht verhielt er sich nicht wie ein Gentleman, weil er mit ihr schlief, ohne mehr als körperliches Vergnügen zu wollen. Vielleicht sollte er sie zum Rückwärtsgang auffordern, wenn sie das nächste Mal bei ihm auf der Ranch vorbeikam.

Das Problem war, dass er ungern auf ihr keckes Lächeln verzichten wollte. Und auf ihren zierlichen, aber kurvenreichen Körper. Ihm gefiel, dass sie nichts von ihm verlangte. Das erleichterte es ihm, sein durchaus vorhandenes schlechtes Gewissen zu ignorieren. Manchmal fragte er sich nämlich, ob er seinem unsensiblen Vater nicht doch recht ähnlich war in seiner Leidenschaft für Frauen der Familie Dixon.

Außerdem ärgerte ihn an diesem kalten Februartag, dass er mehr als einmal an Bailey dachte. Vielleicht sogar insgesamt zwanzigmal. Er ertappte sich dabei, wie er zu ihrem windschiefen viktorianischen Haus hinüberschaute und sich fragte, was sie wohl gerade tat.

Jetzt war sie seit zwei Wochen nicht mehr bei ihm gewesen, und er war versucht, sie einfach anzurufen und zu fragen, wo zum Teufel sie abblieb.

Aber irgendetwas sagte ihm, dass das keine besonders charmante Einladung ergeben würde. Noch nie hatte er