: Leslie Kelly, Sarah Mayberry, Susanna Carr, Elizabeth Power
: Julia Extra Band 385
: Cora Verlag
: 9783733706395
: Julia Extra
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

UNSERE INSEL DER SEHNSUCHT von CARR, SUSANNA
Nach einer leidenschaftlichen Nacht mit Sebastian Cruz macht die junge Ashley eine böse Entdeckung: Cruz hat ihre Insel gekauft! Bleiben darf sie nur, wenn sie für einen Monat seine Geliebte wird. Aber kann sie dem Playboy trauen oder verliert sie auch noch ihr Herz an ihn?
KARIBIK, COCKTAILS, HEIßE KÜSSE von KELLY, LESLIE
Meer: türkisblau, Strand: endlos, Lebensgefühl: Karibik pur! Für Liz gibt es nach ihrer Scheidung keinen besseren Ort, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Bis Jack Beaumont vor ihr steht! Plant der erfolgreiche Verleger etwa, sie aus ihrem Paradies zu locken?
LIEBESFLUCHT NACH KRETA von POWER, ELIZABETH
Stark und schön wie ein Gott! Als Leon in das Blickfeld von Kaylas Kamera rückt, sieht sie die wilde Natur Kretas plötzlich mit anderen Augen. Dabei ist sie hier, um das Kapitel Männer abzuhaken. Doch kann sie der sinnlichen Ausstrahlung des reichen Griechen wirklich widerstehen?
UM DIE HALBE WELT FÜR DICH von MAYBERRY, SARAH
Für heiße Flirts bleibt Laurie eigentlich keine Zeit. Bis Adam in ihr Leben platzt. Mit seinen Küssen bringt der attraktive Australier sie um den Verstand, dabei braucht sie den gerade dringend! Denn wer verliebt sich schon in einen Mann, der am anderen Ende der Welt zu Hause ist?



Leslie Kelly ist als Romance-Autorin bekannt für ihre zauberhaften Charaktere, die geistreichen Dialoge und ihren frechen Humor. Das hat ihr 2006 den Romantic Times Award und weitere Award-Nominierungen eingebracht. Seit Erscheinen ihres ersten Buches 1999 hat sie mehr als dreißig sexy-freche Liebesgeschichten für Harlequin geschrieben. Leslie lebt mit ihrem persönlichen Liebesroman-Helden - ihrem Ehemann Bruce -in Maryland. Die beiden haben drei süße Töchter und zwei verwöhnte Hunde.

1. KAPITEL

Ein Monat später

„Sir? Da ist eine Frau, die mit Ihnen sprechen möchte.“

Sebastian Cruz sah nicht einmal auf und unterschrieb weiter Dokumente. „Schicken Sie sie weg.“ Er duldete während der Arbeit keinerlei Unterbrechungen. Wahrscheinlich war es nur eine ehemalige Geliebte, die dachte, sie bekäme auf diese Weise seine Aufmerksamkeit. Normalerweise regelten seine Angestellten das, und er fragte sich, wie es die Frau geschafft hatte, in die Vorstandsetage vorzudringen.

„Sie besteht aber darauf, Sie zu sehen, und wartet schon den ganzen Tag im Empfangsbereich“, fuhr sein Assistent fort, diesmal war deutlich ein Anflug von Mitleid mit dem ungebetenen Gast aus seiner Stimme zu hören. „Sie meint, es wäre dringend.“

Das sagen sie alle, dachte Sebastian genervt, als er einen weiteren Brief überflog, bevor er ihn unterschrieb. Allerdings fühlte er sich nicht im Geringsten geschmeichelt. Er verstand nicht, warum Frauen eine öffentliche Szene veranstalteten, wenn die Beziehung doch eindeutig vorbei war. „Die Sicherheitsleute sollen sie aus den Geschäftsräumen entfernen.“

Der junge Mann räusperte sich und strich nervös seine Krawatte glatt. „Daran dachte ich auch schon, sie behauptet jedoch, dass Sie etwas haben, was ihr gehört. Sie wollte mir nicht verraten, worum es geht, aber sie ist hier, um es zurückzubekommen.“

Mit gerunzelter Stirn setzte Sebastian seinen Namen unter ein weiteres Dokument. „Wissen Sie, wie sie heißt?“

Bei seinem eisigen Tonfall musste der Assistent schlucken. „Jones“, antwortete er hastig. „Ashley Jones.“

Sebastian erstarrte. Die Buchstaben auf dem Papier verschwammen vor seinen Augen, als ihn Erinnerungen an Ashley Jones überfluteten – ihr weiches braunes Haar, das ihr über die nackten Schultern fiel, ihre grenzenlose Hingabe und ihr Lachen. Sein Körper spannte sich erregt an, als er an ihre sonnengebräunte Haut und ihren Mund dachte.

Diese Frau hatte während des letzten Monats seine Träume heimgesucht. Obwohl er versucht hatte, Ashley aus seinen Gedanken zu verbannen, sich mit Arbeit und Frauen abzulenken, konnte er ihre ungezügelte Reaktion nicht vergessen – oder ihre hochmütige Zurückweisung.

An jenen Morgen konnte sich Sebastian noch lebhaft erinnern. Sie hatte nackt im Bett gelegen, als sie ihm klarmachte, dass sie nur einen One-Night-Stand wollte. In dieser Nacht hatte sie mehr als nur ihren Körper mit ihm geteilt, und jetzt war er nicht mehr gut genug, um ihre Luft zu atmen. Ihre Lippen waren noch immer geschwollen gewesen von seinen Küssen, aber sie schaute ihm nicht in die Augen.

Ashley wusste nicht, dass er der interessanteste Junggeselle Miamis war, ein Millionär mit unglaublichem Einfluss, dem die Frauen nachliefen. Das Ghetto hatte er schon vor Jahren hinter sich gelassen und gehörte jetzt zur glitzernden Welt der High Society. Doch sie hatte ihn einfach zurückgewiesen, als wäre sie etwas Besseres. Wer dachte sie eigentlich, wer sie ist?

„Ich glaube, sie ist die Tochter dieser Tennislegende“, flüsterte sein Assistent aufgeregt. „Sie wissen schon, das war vor ein paar Jahren groß in den Schlagzeilen.“

Donald Jones. Sebastians Nasenflügel bebten, als er mühsam die aufsteigende Wut zurückdrängte. Er wusste alles über den Tennisspieler und seine Familie, hatte alles über Ashley in Erfahrung gebracht.

Es hatte einige Überraschungen gegeben, als er sie dann traf, aber sein erster Eindruck hatte gestimmt. Sie war eine verwöhnte Erbin, die im Paradies lebte. Was es bedeutete, gerade so über die Runden zu kommen, zu leiden oder zu überleben, wusste sie nicht. Frauen wie Ashley