: Cathy Gillen Thacker, Diana Whitney, Pamela Browning
: Bianca Exklusiv Band 174 Hilf mir, das Glück zu finden / Du sollst meine Zukunft sein / Ich trau mich nicht /
: Cora Verlag
: 9783863495480
: Bianca Exklusiv
: 1
: CHF 3.60
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

HILF MIR, DAS GLÜCK ZU FINDEN von WHITNEY, DIANA
Gefühle sind dem kaltherzigen Colby fremd. Deshalb ist er auch hoffnungslos überfordert, als er seine kleine Nichte Megan aufnehmen muss. Notgedrungen bittet er die chaotische Dani um Hilfe - und legt ihr bald nicht nur das Baby, sondern auch sein Herz in die Hände.
DU SOLLST MEINE ZUKUNFT SEIN von GILLEN THACKER, CATHY
Der Politiker John ist dagegen, dass sein Neffe eine Agentur damit beauftragt, seinen wahren Vater zu finden. Mag die Agenturchefin Anne Haynes auch noch so charmant sein, John will auf keinen Fall, dass sie die Geheimnisse seiner Familie an die Öffentlichkeit bringt.
ICH TRAU MICH NICHT von BROWNING, PAMELA
Es war einmal ... eine einzige Liebesnacht. In der begegneten sich Bianca und Neill auf einer Feier und erlebten eine kurze, intensive Romanze. Jetzt treffen sie sich wieder: Bianca hat ein Kind, und Neill weiß nicht, von wem. Nur eins weiß er: Er will noch eine Chance!



<p>Cathy Gillen Thacker ist eine Vollzeit-Ehefrau, - Mutter und - Autorin, die mit dem Schreiben für ihr eigenes Amusement angefangen hat, als sie Mutterschaftszeit hatte. Zwanzig Jahre und mehr als 50 veröffentlichte Romane später ist sie bekannt für ihre humorvollen romantischen Themen und warme Familiengeschichten. Wenn sie schreibt, ist ihr größter Wunsch zu unterhalten und mit ihren Worten aufzubauen. 'Menschen den Mut und die Kraft zu geben, zu träumen.' Ihre Bücher erscheinen zahlreich auf Bestseller - Listen und sind in 17 Sprachen übersetzt und in 35 Ländern in der ganzen Welt veröffentlicht.</p>

2. KAPITEL

Die Blondine verbreitete beim Hereinkommen eine Wolke von Parfümduft. „Küsschen, Küsschen“, sie hielt ihre geschminkten Wangen in Colbys Richtung, setzte das Baby auf den Boden, strich sich das zerdrückte Nerzrevers glatt und schaute sich in Colbys Wohnung um, als betrachte sie einen Heuschober. „Das ist also dein kleines Nest, ja? Wie rustikal. Mutter wäre entsetzt.“

Colby spürte sogleich wieder den vertrauten Druck im Nacken. „Was machst du hier, Olivia?“

„Seit wann brauche ich einen Grund, um meinen Lieblingsbruder zu besuchen?“

Colby gab sich keine Mühe, zu betonen, dass er ihr einziger Bruder war, schloss die Tür und betrachtete seine Schwester. Zuletzt hatte er sie vor sechs Jahren gesehen, als sie bei der Beerdigung ihres Onkels einen Tobsuchtsanfall bekam, weil der alte Herr sie nicht im Testament bedacht hatte.

„Lass den Quatsch, Olivia, du würdest nicht mal den Papst an seinem Totenbett besuchen, es sei denn, es gibt dort etwas für dich zu holen.“

Sie schürzte die roten Lippen vorwurfsvoll. „Sei nicht so uncharmant, mein Lieber, ich dachte, du würdest deine Nichte gern kennenlernen.“

„Nichte?“ Sein erstaunter Blick ging zu dem blondgelockten Bündel, das gerade auf seinen makellosen weißen Teppich sabberte. „Das ist dein Kind?“

„Süß, nicht?“ Sie machte eine Bewegung mit ihrer manikürten Hand. „Megan, Schatzi, sag deinem Onkel Colby guten Tag.“

Megan blinzelte, stopfte eine Faust in ihren feuchten Mund und stieß einen ärgerlichen Laut aus. Das und der Schleim, der aus dem winzigen Näschen rann, minderten Colbys Begeisterung beträchtlich.

Olivia sah sich genervt um. „Der kleine Vielfraß ist vermutlich wieder hungrig.“

Colby konnte es noch immer nicht fassen, dass seine eitle, gierige Schwester sich nun in eine fürsorgliche Mutter verwandelt haben sollte. „Das Kind ist adoptiert, oder? Du hast es doch nicht geboren?“

„Allerdings habe ich das. Es war die ekelhafteste Erfahrung meines Lebens.“ Olivias Nerzmantel ging auf, sodass ein glänzendes rotes Etuikleid sichtbar wurde, das ihre makellosen Kurven betonte. „Meine Figur ist ruiniert, selbst der beste Schönheitschirurg in Brentwood konnte sie nicht wieder hinkriegen.“ Sie betrachtete sich von oben. „Ich sehe noch immer wie eine Bäuerin aus.“

Da Olivia ohnehin nur die eigene Meinung interessierte, zog Colby es vor, nichts zu sagen.

Inzwischen steigerte sich Megans Greinen in ein unmutiges Geheul, das beinahe den Krach im Hausflur übertönte.

Colby wollte sich gerade dem Geräusch widmen, als Olivia ihn am Arm packte und nervös lachte. „Ach, ich Dumme, ich habe etwas für Megan im Wagen vergessen.“ Sie rauschte um ihren Bruder herum zur Tür. „Nein, nein“, sagte sie zu Colby, der ihr folgen wollte, „ich bin gleich wieder zurück. Sei so nett und passe kurz auf das Baby auf, ja? Sie krabbelt schon, weißt du.“

Erschrocken nahm Colby wahr, dass das Kind sich mit alarmierender Geschwindigkeit in Richtung Büro bewegte. Gerade schaffte er es noch, die Tür zu schließen.

Zornig setzte die Kleine sich auf, ihr Gesicht lief rot an, und sie stieß ein durchdringendes Kreischen aus.

„Meine Güte, Olivia, tu doch was! Sie brüllt ja das ganze Haus zusammen! Olivia …?“ Colby starrte in den leeren Flur und brauchte eine Weile, bevor er begriff, dass seine Schwester schon weg war. Nervös beugte er sich zu dem Kind hinunter und sagte: „Hey, hey, ist ja gut, deine, äh, Mutter ist ja gleich wieder da.“

Megan schluchzte noch einmal und rieb sich die Augen.

Vorsichtig tätschelte Colby der Kleinen den Kopf und war ganz überrascht darüber, wie weich sich das Haar anfühlte. Noch nie hatte er ein