: James Rollins
: Sandsturm - SIGMA Force Roman
: Blanvalet
: 9783641179717
: SIGMA Force
: 1
: CHF 8.90
:
: Spannung
: German
: 608
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
James Bond war gestern - die Zukunft gehört Painter Crowe!
Eine mysteriöse Lichtkugel erscheint im Britischen Museum in London - und explodiert mit unfassbarer Gewalt. Bestand sie tatsächlich aus reiner Antimaterie? Für Painter Crowe von der wissenschaftlichen Spezialeinheit SIGMA Force beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit: Denn wer immer diese unerschöpfliche Energiequelle zuerst beherrscht, entscheidet über Leben und Tod der gesamten Menschheit! Doch Painter Crowes Gegner sind skrupellos und scheinen ihm immer einen Schritt voraus zu sein ...

Dies ist der erste Sigma-Fore-Roman von James Rollins. Verpassen Sie nicht die weiteren in sich abgeschlossenen Romane über die Topagenten der Sigma Force!

Neueste Technologiekenntnisse und fundierte wissenschaftliche Fakten, genial verknüpft mit historischen und mythologischen Themen - all das macht die Abenteuerthriller von James Rollins zum einzigartigen Leseerlebnis. Der passionierte Höhlentaucher James Rollins betreibt eine Praxis für Veterinärmedizin in Sacramento, Kalifornien.

2

Fuchsjagd

14. November, 07:04 Est
Ledyard, Connecticut

Geduld war der Schlüssel zu einer erfolgreichen Jagd.

Painter Crowe stand auf dem Land seiner Geburt, dem Land, das der Stamm seines Vaters Mashantucket nannte, das »stark bewaldete Land«. Doch wo Painter wartete, gab es keine Bäume, kein Vogelgezwitscher, keinen Windhauch an den Wangen. Hier gab es das Klackern von Spielautomaten, das Klimpern von Münzen, den Gestank von Tabakrauch und das ewige Recyceln von lebloser Luft.

Foxwoods Resort and Casino war der größte Glücksspielkomplex auf der ganzen Welt, er übertraf alles, was man in Las Vegas oder sogar in Monte Carlo fand. Am Rand des unscheinbaren Dörfchens Ledyard, Connecticut, gelegen, erhob sich die hoch aufragende Anlage dramatisch aus den dichten Wäldern des Mashantucket-Reservats. Neben der Glücksspielanlage mit ihren sechstausend einarmigen Banditen und den hunderten von Spieltischen beherbergte der Komplex auch noch drei Luxushotels. Die gesamte Anlage gehörte dem Pequot-Stamm, den »Fuchsmenschen«, die seit zehntausend Jahren in den heimischen Wäldern jagten.

Doch im Augenblick ging die Jagd nicht auf Hirsch oder Fuchs.

Painters Ziel war ein chinesischer Computerspezialist: Xin Zhang.

Zhang, besser bekannt unter seinem DecknamenKaos, war ein Hacker und Codeknacker von erstaunlichem Talent. Nachdem Painter sein Dossier gelesen hatte, betrachtete er den schlanken Mann im Ralph-Lauren-Anzug mit Respekt. In den letzten drei Jahren hatte er eine erfolgreiche Spionagekampagne auf amerikanischem Boden inszeniert. Seine letzte Beute: Plasmawaffen-Technologie aus Los Alamos.

Endlich erhob sich Painters Zielperson vom Pai-Gow-Tisch.

»Wollen Sie Ihre Chips in größere einwechseln