: Wolfgang Nieblich
: Wahr oder Nicht Wahr Erzählungen und Berichte
: PalmArtPress
: 9783941524675
: 1
: CHF 8.90
:
: Erzählende Literatur
: German
: 300
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Diese erweiterte Ausgabe des Buches enthält wahre, unwahre, skurrile, fantastische, geträumte, biografische und eine Vielzahl an Buch-Geschichten von 1970 bis 2015. Wer das Risiko vor Nebenwirkungen nicht scheut, sollte das Buch ganz lesen. Dann entsteht in Ihrem Kopf ein ganz besonderer Kosmos der Fantasien und Ideen von Wolfgang Nieblich, die er sonst als Maler und Objektkünstler auslebt und umsetzt.

Der Künstler wurde oft gefragt, was er tagsüber, abends und nachts so tue, außer Rotwein trinken und lange schlafen. Der Künstler antwortete: 'Außer meinen Tätigkeiten als Maler, Grafiker, Objektkünstler, Bildhauer, Installationskünstler, Bühnenbildner, Steinesammler, Fotograf, Modellbauer, Streetart-Artist, Verleger, Autor, Herausgeber von Einblattdrucken, Geschichtenerzähler, Liedtexter, Buchbinder, Architekt, Drucker, Vergolder, Illustrator, Möbeldesigner, Grafikdesigner, Schmuckdesigner, Betongießer, Ausstellungsdesigner, Erfinder, Eisenbieger, Querdenker, Schlosser, Ideenproduzent, Zeichner, Programmierer, Informatiker, Modedesigner, Schriftschreiber, Bilderrahmer, Passepartoutschneider, Operateur, Hausmeister von PalmArtPress, Anthologist und Karikaturist, eigentlich nichts.'

Der Art Direktor

Hartmut Hiller erzählte, dass er einen höchst interessanten Auftrag von Prof. Henkel erhalten habe und zwar eine Antimüllkampagne zu entwickeln und dazu eine großformatige Werbebroschüre. Die Broschüre, eher ein Buch, solle in die Kapitel:

Hausmüll · Sperrmüll · Lebensmittelmüll ·

Arzneimüll · Industriemüll · Landwirtschaftsmüll · Chemieabfälle · Autoschrott · Baumüll · Atommüll ·

Elektroschrott · Elektrosmog · Medienmüll ·

Gedankenmüll

unterteilt sein. Für die Texte wurden bereits Müllspezialisten aus aller Welt engagiert. Der Wunsch des Aufraggebers ist es, dass Bernard Condon, der durch sein Buch:Verführung durch Neues viel Aufsehen erregt hat, das Vorwort schreibt. In der Agentur arbeiteten die Mitarbeiter bereits auf vollen Touren, um das Projekt zu stemmen. Endlich mal eine Aufgabe an der man wachsen kann, berichtete er voller Begeisterung.

Der Künstler Hans Leuchtenberg stellte sich zu ihrer Runde und das Gespräch nahm eine Wendung hin zur Kunst. Der Art-Direktor war sichtlich angepisst, weil er sich in seiner Bedeutung auf dem Gipfel der größten Müllberge der Welt nicht entsprechen gewürdigt sah. Hans Leuchtenberg fragte Prof. Henkel welches sein Spezialgebiet sei. 2012

Die Lüge

Die Bilder lügen – damals, heute und in Zukunft sowieso. 2003

Der Erfinder

Theodor S. war Ingenieur und Erfinder auf dem Gebiet von elektromagnetischen Wellen. Manchmal durfte ein Junge aus der Nachbarschaft in die Werkstatt von Theodor, der ihm von seinen Experimenten, Erfindungen und Problemen mit Patentrechten erzählte. Häufig sprach er auch von dem amerikanischen Erfinder Nikola Tesla¹ und kam jedes Mal dabei ins Schwärmen. Theodor S. hatte den Kampf gegen den Elektrosmog angesagt. Er war der Meinung, dass die totale Überbelastung mit elektro-magnetischen Wellen, die sich nicht im Gleichgewicht befinden, die Menschen krank machen. Als Beleg dafür führte er immer wieder Studien an, die vom Militär in den USA, der Sowjetunion oder auch von der englischen Berufsarmee in Auftrag gegeben worden waren und nie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Manche Dinge sickern dann aber dennoch durch. So gelangte Theodor auch an die Informationen, die ihn wach machten. In einer der Langzeitstudien wurde untersucht, ob gesundheitliche Schädigungen bei Dorfbewohnern auftraten, wenn überdimensionierte Sende- und Empfangsmasten in der Nähe von ihren Dörfern mitten in der Pampa aufgestellt waren. Die Studie kam zu einem eindeutigen Ergebnis: ja, es gab gesundheitliche Schäden in erheblichem Ausmaß bei der Bevölkerung. Deshalb wurden diese Studien auch nicht veröffentlicht.

Konzerne nutzten die Erfindungen von Theodor S., indem sie die Geräte in ihre Konzernzentralen einbauen ließen, um de