: Klaus Fritzen
: Verformungsgrenzwerte im Holzbau Qualitätsklassen für Holzbauteile
: Bruderverlag Albert Bruder GmbH& Co. KG
: 9783871042218
: 1
: CHF 25.70
:
: Bau- und Umwelttechnik
: German
: 68
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Der Eurocode 5 empfiehlt für den Nachweis von Bauteilen in den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit lediglich Spannen für Verformungsgrenzwerte. Belastbare Grenzwerte sind nicht angegeben. Auch Richtwerte gibt es nicht. Die Verformungsgrenzwerte sind stattdessen zwischen den Bauparteien in Abhängigkeit von der Nutzung des Gebäudes und seiner Teile anzustimmen. Welche Grenzwerte als Grundlage für Bemessungsnachweise angenommen werden, ist demnach frei wählbar und muss im Vorfeld vereinbart werden. Genau an dieser Stelle setzt die Broschüre Verformungsgrenzwerte im Holzbau an und bietet Zimmereibetrieben, Holzbauern und Statikern ein Bewertungssystem. Es gilt für verschiedene Bauteile wie Decken, Sparren oder Pfetten und gibt auf der Grundlage verschiedener Qualitätsklassen zweckmäßige Verformungsgrenzwerte an. Der Nutzer braucht somit lediglich die Broschüre selbst als Grundlage für weiteren Planungsarbeiten zu vereinbaren. Damit stellt er sicher, dass Grenzwerte definiert und vereinbart sind, ohne für jedes Bauteil gesonderte Vereinbarungen treffen zu müssen. Die Broschüre Verformungsgrenzwerte sollte in jedem Holzbaubetrieb vorliegen und Grundlage für die zukünftige Qualitätsbeurteilung von Holzbauten werden.
Titel1
Impressum5
Zum Geleit6
Inhaltsverzeichnis10
Einfu¨hrung12
Einleitung12
Grundlagen und Sprachgebrauch13
Mangelfreiheit der Baukonstruktion13
Gebrauchstauglichkeit13
Wahlfreiheit des Bauherrn13
Notwendigkeit der Wahl14
Verbraucherschutz15
Wahrnehmungen von Verformungsqualitäten15
Optische Wahrnehmungen15
Mechanische Wahrnehmungen16
Vereinbarung von Gebrauchstauglichkeitskriterien18
Vereinbarungen erforderlich18
Klasseneinteilung erleichtert Vereinbarung18
Systematik entspricht den u¨blichen Berechnungsergebnissen20
Einordnung der Klasseneinteilung20
Grenzwerte fu¨r Verformungen im Gebrauchszustand24
Definitionen der Verformungen24
Grenzwerte der Verformungen fu¨r Vereinbarungen zur Gebrauchstauglichkeit25
Erläuterungen zu den Verformungsaspekten31
Durchbiegungsgrenzwerte von trägerartigen Bauteilen bei Dächern31
Beschränkung der Senkung von Pfetten beige neigten Pfettendächern wegen der horizontalen Verschiebung der Traufpunkte31
Durchbiegungsgrenzwerte der vertikalen Verformungen bei Decken32
Verformungsgrenzwerte fu¨r den Einbau von nicht tragenden inneren Trennwänden33
Grenzwerte zu Verformungen von Treppen und ihren Auflagern34
Aufzugsschächte34
Balkone35
Verformungsgrenzwerte fu¨r die Höhenänderungen bei Stu¨tzen und Wänden35
Verformungsgrenzwerte von Wänden, Stu¨tzen, Dach- und Deckenscheiben und Dach- und Deckenverbänden in Relation zum Gesamtgefu¨ge des Bauwerks36
Erdbeben37
Beispiele38
Beispiele Hausbau38
Beispiel Sparren38
Beispiel Firstpfette39
Beispiel Deckenbalken40
Beispiel Unterzug unter einer daru¨ber hinweg laufenden Decke41
Beispiel Deckenscheibe42
Wandscheiben, Kopfverschiebung in Wandebene43
Schrägstellung Wand an Stelle 1 (Mitte der Deckenscheibe)44
Vertikale Verformungen zwischen den Deckenoberseiten44
Beispiel Gewerbehalle45
Vertikale Durchbiegung Dachbinder45
Eingespannte Stu¨tze46
Wandriegel46
Dachverband46
Wandverband46
Anhang A – Hintergru¨nde zu Gebrauchstauglichkeitskriterien im Holzbau47
Mechanische Hintergru¨nde47
Normative Hintergru¨nde47
Eigenheiten des Holzbaus49
Hinweise fu¨r Streitfälle49
Anhang B – Formeln51
Formeln fu¨r die ausreichend näherungsweise Berechnung des Schwingungsverhaltens von Decken51
Formeln fu¨r die näherungsweise Berechnung von Verformungen von Scheiben in Holztafelbauart mit mechanischen Verbindungen52
Näherungsberechnung der horizontalen Kopfverschiebung von Wandscheiben53
Ersatzquerschnitt eines durch Normalkraft beanspruchten Stabes mit mechanischen Verbindungen an den Enden (Fachwerkstab):54
Steifigkeit eingespannter Stu¨tzen55
Anhang C – Orientierung fu¨r Gebäude und Bauteile mit höheren Anforderungen an das Verformungsverhalten57
Ursachen fu¨r höhere oder besondere Anforderungen an das Verformungsverhaltenvon Bauwerken57
Beachtenswerte Aspekte bei Dächern58
Dächer von außen58
Dächer von innen58
Besonderheiten bei Decken59
Decken von oben59
Decken von unten59
Deckendicke59
Lichte Geschosshöhe60
Unterzu¨ge60
Schwingungsverhalten von Decken60
Holzbauwände haben ihre Verformungsbesonderheiten61
Vertikales Verhalten von Wänden und Stu¨tzen61
Horizontale Verschiebungen von Wand- und Stu¨tzenköpfen61
Konsequenzen62
Passungsberechnungen63
Literatur65