Ein Baby zu versorgen braucht Zeit, Umsicht und Geduld. Damit Ihr Kind sich wohlfühlt, müssen Sie viele Handgriffe machen, manche immer und immer wieder.Es gibt jedoch hilfreiche Tricks, mit denen Sie das Wickeln, Baden und Ankleiden Ihres Babys einfacher meistern–und nebenbei den Babypopo zart und glatt halten!
FINGER-THERMOMETER
Temperatur im Nacken prüfen
IHR BABY QUÄKT ODER DREHT SICHunruhig hin und her? Sie denken dann – wie viele Mamas – womöglich, dass es müde oder hungrig ist. Aber oft liegt der Grund woanders: Ihr kleiner Liebling fühlt sich unwohl, weil er falsch angezogen ist. Das heißt, ihm ist es zu kalt oder – was sehr viel häufiger vorkommt – ihm ist es viel zu warm.
Verschaffen Sie sich vorsichtshalber Klarheit durch einen Schnelltest: Legen Sie Ihre Fingerspitzen an den Säuglingsnacken. Fühlt er sich angenehm warm und trocken an, ist alles im Lot. Ist der Nacken jedoch verschwitzt oder aber sehr kühl, ist das Baby zu dick beziehungsweise zu dünn gekleidet. Ziehen Sie ihm also einfach ein Kleidungsstück aus beziehungsweise an.
Noch zuverlässiger lässt sich die Temperatur am Rücken zwischen den Schulterblättern »ablesen«. Schieben Sie dafür einfach zwei Finger unter die Kleidung Ihres Babys. Manche Mütter wenden das Finger-Thermometer auch am Oberarm des Babys an. Unzuverlässige Auskunft geben dagegen Händchen und Füßchen, denn sie können kalt sein, obwohl das Baby sich pudelwohl fühlt.
ANZIEHEN MIT BEDACHT
Gutes von Mutter Natur
EIN BABY RICHTIG ANZUZIEHENerfordert Augenmaß, denn das kleine Menschlein kann noch nicht sagen, ob es friert oder schwitzt. Außerdem fehlt seinem Körper in den ersten Monaten noch die Fähigkeit, größere Temperaturschwankungen abzufangen und auszugleichen. So wie ein Neugeborenes im Nu überhitzt, kühlt es auch schnell aus. Nutzen Sie Ihr Finger-Thermometer (>), um zwischendurch fix zu testen, wie es Ihrem Liebling in puncto Wärme geht. Kleidung in Zwiebeltechnik (>) ist besonders unterwegs empfehlenswert, damit Sie auf unterschiedliche Umgebungstemperaturen schnell reagieren können.
Der Grundstock für das körperliche Wohlbefinden eines Babys lässt sich ganz einfach legen: mit Kleidung und Bettwäsche aus 100 Prozent Naturmaterialien. Studieren Sie die oft schlecht lesbaren Minizettelchen im Innenteil von Höschen und Jäckchen, und lassen Sie die Finger von aller Ware, die Polyester, Polyamid, Acryl, Mikrofaser oder andere künstlich-chemische Bestandteile enthält. Solche Artikel sehen zwar häufig bunt und nett aus, führen aber in der Regel zu Schwitzen oder Frieren und im Allgemeinen zu einem ungünstigen Hautklima.
Wählen Sie stattdessen Babysachen aus Baumwolle, Flachs, Leinen, Wolle oder Seide, deren hautsympathische Eigenschaften zum Wohl Ihres Babys beitragen. Auch Viskose und Modal sind angenehm auf der Haut. Diese Materialien werden zwar künstlich hergestellt, bestehen jedoch zu 100 Prozent aus natürlichen Zellulo