: Andrea Habeney
: Haus der Hüterin: Band 1 - Das Erbe Fantasy-Serie
: mainebook Verlag
: 9783944124698
: Haus der Hüterin
: 1
: CHF 3.60
:
: Fantasy
: German
: 125
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Rylee wächst in ärmlichen Verhältnissen bei ihren alkoholkranken Stiefeltern auf. An ihrem 18. Geburtstag steht völlig überraschend der Nachlassverwalter ihrer leiblichen Eltern vor der Tür, um ihr ein altes, halb verfallenes Haus an der Ostsee als Erbe zu übertragen. Rylee fällt aus allen Wolken, tritt aber das Erbe an. Nach und nach findet sie heraus, was es mit dem seltsamen Haus, dessen Hüterin sie sein soll, auf sich hat. Es entpuppt sich als Herberge für seltsame Reisende, und bald steht der erste Gast vor der Tür ... 'Das Erbe' ist der erste Teil der Fantasy-Mystery-Serie 'Das Haus der Hüterin' von Andrea Habeney.

Andrea Habeney, geboren 1964 in Frankfurt am Main, in Sachsenhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie in Gießen Veterinärmedizin. 1997 folgte die Promotion. Bis 2013 führe Andrea Habeney im Westen Frankfurts eine eigene Praxis. Heute arbeitet sie als Tierärztin für ein Labor. Als Autorin hat sie sich einen Namen mit ihrer Frankfurter Krimi-Reihe um Kommissarin Jenny Becker gemacht: 'Mörderbrunnen' (Frühjahr 2011), 'Mord ist der Liebe Tod' (Herbst 2011), 'Mord mit grüner Soße' (April 2012), 'Arsen und Apfelwein' (2013), 'Verschollen in Mainhattan' (2014) und 'Apfelwein trifft Weißbier' (Oktober 2015)

Tag 1


Ärgerlich warf Rylee die marode Wohnungstür ins Schloss. Hoffentlich war ihr Vater, sie korrigierte sich schnell, ihr Stiefvater, nicht zu Hause. Wobei Stiefvater es ebenfalls nicht richtig traf. Schließlich hatten er und seine Frau sie nie adoptiert, obwohl sie fast achtzehn Jahre, also praktisch ihr ganzes Leben, in der Familie aufgewachsen war.

Wie für alle Handlungen ihrer Pflegeeltern waren auch hier finanzielle Gründe ausschlaggebend. Das Jugendamt zahlte gut, wie ärmlich die Versorgung der Schutzbefohlenen in den Pflegefamilien auch ausfiel.

Rylee kannte es nicht anders. Sie hatte nicht hungern müs