: Matthias Quent, Peter Schulz
: Rechtsextremismus in lokalen Kontexten Vier vergleichende Fallstudien
: Springer VS
: 9783658073701
: 1
: CHF 24.40
:
: Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
: German
: 307
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

In diesem Band werden in vier soziologischen Fallstudien begünstigende Faktoren identifiziert, welche lokale Gemeinschaften anfällig oder widerstandsfähig machen gegenüber Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Der Vergleich der Fallbeispiele offenbart, wie der Rechtsextremismus vor Ort funktioniert, wie man ihn erkennt und wissenschaftlich erhebt, was ihn befördert, wie er sich verändert und wie ihm beizukommen ist. Die Autoren stellen Befunde der empirischen Untersuchung anschaulich dar und leiten daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft ab. Dabei werben die Soziologen für eine neue Allianz zwischen Forschenden und Zivilgesellschaft.



Matthias Quent undPeter Schulz sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universitä Jena.

Inhalt6
1 Einleitung10
2 Der Public Sociology-Ansatz14
3 Rechtsextremismus in lokalen Kontexten: Skizze des Vorhabens21
3.1 Ebenen der Analyse22
3.1.1 Kontextfaktoren24
3.1.2 Angebotsstrukturen des organisierten Rechtsextremismus25
3.1.3 Rechtsextreme Geländegewinne27
3.2 Wissenschaftliche Methoden30
3.2.1 Empirische Basis31
3.2.2 Wer weiß was? Befragte und Dokumente33
4 Fallstudie I: Saalfeld41
4.1 Befunde, Entwicklungen, Thesen41
4.2 Der lokale Kontext49
4.2.1 Elemente der politischen Kultur Saalfelds54
4.2.2 Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus59
4.3 Angebotsstrukturen62
4.3.1 Informell organisierter Rechtsextremismus62
4.3.2 Formell organisierter Rechtsextremismus in Saalfeld70
4.3.3 Akteure des organisierten Rechtsextremismus in Jugend- und Subkulturen71
4.3.4 Treffpunkte73
4.3.5 Sonstiges: „Reichsbürgerbewegung“74
4.4 Geländegewinne77
4.4.1 Geländegewinne des informell organisierten Rechtsextremismus77
4.4.2 Geländegewinne des formell organisierten Rechtsextremismus78
4.4.3 Geländegewinne in jugend- und subkulturellen Milieus80
4.4.4 Ideologien der Ungleichwertigkeit81
4.4.5 Räumliche Hegemonien und Angsträume94
4.4.6 Von der Provokation zur Normalität101
4.5 Schlussfolgerungen für den Fall Saalfeld103
4.6 Perspektive eines Praktikers: Kommentierung zur Saalfelder Fallstudie106
5 Fallstudie II: Jena109
5.1 Befunde, Entwicklungen, Thesen109
5.2 Der lokale Kontext112
5.2.1 Tendenzen sozialräumlicher Entmischung115
5.2.2 Elemente der politischen Kultur Jenas116
5.3 Angebotsstrukturen120
5.3.1 Informell organisierter Rechtsextremismus120
5.3.2 Formell organisierter Rechtsextremismus127
5.3.3 Akteure des organisierten Rechtsextremismus in Jugend- und Subkulturen129
5.3.4 Treffpunkte133
5.3.5 Sonstiges134
5.4 Geländegewinne134
5.4.1 Geländegewinne des informell organisierten Rechtsextremismus134
5.4.2 Geländegewinne des formell organisierten Rechtsextremismus137
5.4.3 Geländegewinne in jugend- und subkulturellen Milieus138
5.4.4 Ideologien der Ungleichwertigkeit141
5.4.5 Räumliche Hegemonien und Angsträume142
5.4.6 Von der Provokation zur Normalität144
5.5 Schlussfolgerungen für den Fall Jena145
5.6 Perspektive eines Praktikers: Kommentierung zur Jenaer Fallstudie148
6 Fallstudie III: Kahla151
6.1 Befunde, Entwicklungen, Thesen151
6.2 Der lokale Kontext155
6.2.1 Tendenzen sozialräumlicher Entmischung159
6.2.2 Elemente der politischen Kultur Kahlas159
6.2.3 Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus165
6.3 Angebotsstrukturen169
6.3.1 Informell organisierter Rechtsextremismus169
6.3.2 Formell organisierter Rechtsextremismus176
6.3.3 Akteure des organisierten Rechtsextremismus in Jugend- und Subkulturen180
6.3.4 Treffpunkte181
6.4 Geländegewinne182
6.4.1 Geländegewinne des informell organisierten Rechtsextremismus183
6.4.2 Geländegewinne des formell organisierten Rechtsextremismus190
6.4.3 Geländegewinne in jugend- und subkulturellen Milieus192
6.4.4 Räumliche Hegemonien und Angsträume193
6.4.5 Von der Provokation zur Normalität196
6.5 Schlussfolgerungen für den Fall Kahla200
6.6 Perspektive eines Praktikers: Kommentierung zur Kahlaer Fallstudie205
7 Fallstudie IV: Erfurt210
7.1 Befunde, Entwicklungen, Thesen212
7.2 Der lokale Kontext213
7.2.1 Elemente der politischen Kultur Erfurts216
7.2.2 Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus220
7.3 Angebotsstrukturen238
7.3.1 Formell organisierter Rechtsextremismus238
7.3.2 Informell organisierter Rechtsextremismus243
7.3.3 Akteure des organisierten Rechtsextremismus in Jugend- und Subkulturen244
7.4 Geländegewinne247
7.4.1 Geländegewinne des informell organisierten Rechtsextremismus247
7.4.2 Geländegewinne des formell organisierten Rechtsextremismus253
7.4.3 Geländegewinne in jugend- und subkulturellen Milieus256
7.4.4 Von der Provokation zur Normalität258
7.5 Schlussfolgerungen für den Fall Erfurt259
7.6 Perspektive eines Praktikers: Kommentierung zur Erfurter Fallstudie262
8 Vergleichende Betrachtung der Fallstudien265
8.1 Vergleich der Ebenen zwischen den Sozialräumen265
8.1.1 Vergleich der Kontexte266
8.1.2 Vergleich der Angebotsstrukturen278
8.1.3 Vergleich der Geländegewinne283
8.2 Befunde und Schlussfolgerungen286
9 Ausblick292
Literaturverzeichnis297
Quellen303