Das waren aufregende Neuigkeiten! Konstanze Prinzessin von Bärbach konnte es noch gar nicht glauben. Ihre ältere Schwester Anne hatte vor, diesen Sommer zu heiraten! Und Konstanze sollte die Hochzeit für sie planen!
Prinzessin Konstanze hatte in den letzten Jahren viele Hochzeiten organisiert. Aber diese Feier war etwas Besonderes, schließlich handelte es sich bei der Braut um ihre geliebte Schwester, zu der Konstanze ein besonders enges Verhältnis hatte. Nichts wünschte sie sich mehr, als dass Anne glücklich wurde!
Neugierig auf den Auserwählten war Konstanze schon seit Langem, denn bisher hatte sie ihn noch nicht getroffen. Sie wusste nur, dass Anne ihn vor zwei Jahren an der Uni Potsdam kennengelernt hatte, und sie beide Rechtswissenschaften studierten. Er stammte aus einem vornehmen, britischen Haus, hatte sich jedoch für ein Auslandsstudium in Deutschland entschieden. Das klang sehr interessant.
»Er ist bildschön und sehr kultiviert«, berichtete Anne, und ihre Augen strahlten verliebt.
Es war schön, Anne so glücklich zu sehen. Die ältere Schwester hatte es mit den Männern nicht immer leicht gehabt, und zu oft hatte man ihr das Herz gebrochen. Eine Prinzessin wusste nie so genau, ob sie um ihrer selbst willen geliebt wurde oder weil sie Ansehen und einen Titel besaß. Das Dilemma kannte auch Konstanze nur zu gut. Aber da Simon Hathaway, wie der Verlobte von Anne hieß, selbst aus gutem Haus stammte, war wohl nicht davon auszugehen, dass er ein schändliches Spiel mit ihr trieb.
»Ich möchte viele Farben auf der Feier sehen. Es soll bunt und fröhlich werden«, erklärte Anne und blätterte in dem dicken Fotoalbum, das Konstanze ihr ausgehändigt hatte. Darin fanden sich Aufnahmen früherer Hochzeiten, für deren Organisation sich Konstanze verantwortlich zeichnete. »Das hier gefällt mir. Und das hier auch!«, sagte Anne und deutete auf zwei Fotos. Sie wünschte sich Blumen und ein Liveorchester, vielleicht sogar eine Sängerin, außerdem ein großes Tanzparkett und ein Büfett, das keine Wünsche offenließ. Die Kosten waren Anne gleich. »Man heiratet schließlich nur einmal«, sagte sie und zwinkerte Konstanze zu.
Den einen Mann fürs Leben finden, heiraten und gemeinsam alt werden … das war auch Konstanzes Ideal. Wie ähnlich sich die beiden Schwestern doch waren.
»Wann lernen wir deinen Traumprinzen denn kennen?«, fragte Konstanze und setzte sich hinter den Schreibtisch ihres kleinen Büros, das sie sich auf Schloss Bärbach hatte einrichten dürfen. Hier empfing sie all ihre Klienten, um die Vorgespräche für die Planungen zu führen.
»Ich stelle ihn dir und unseren Eltern schon noch vor, ke