: Petra Casparek, Erika Casparek-Türkkan, Taneli Türkkan
: Meze in Istanbul Kulinarische Spaziergänge und Originalrezepte
: GRÄFE UND UNZER
: 9783833846915
: 1
: CHF 10.80
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: Länderküchen
: German
: 192
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Essen wie in Istanbul Jeder von uns kennt jemanden, der gerade in Istanbul war oder unbedingt dorthin will - wenn es eine City gibt, die derzeit in aller Munde ist, ist es Istanbul. Wenn man das Glück hatte, schon einmal in der quirligen Metropole am Bosporus gewesen zu sein, möchte man das unvergleichliche Aroma dieser Stadt am liebsten gleich in der heimischen Küche nachempfinden. Einfach atemberaubend, diese alle Sinne ansprechende Melange aus orientalischen Gerichten, duftenden Gewürzbasaren, würziger Mittelmeerluft und den warmen, sonnigen Farben der Gemüse und Kräuter, aus denen die kreative Köche Istanbuls herrliche, mundwässernde Häppchen zaubern: die sogenannten Meze, wie sie die Leute in Istanbul mögen. Unterwegs mit echten Kennern: Die kulinarische Entdeckungsreise von GU Meze in Istanbul ist mehr als ein Buch. Es ist ein genussreicher Stadtbummel mit fünf ausführlich beschriebenen Spaziergängen zu den besten Meze Istanbuls. Es ist ein Kochbuch mit 50 Originalrezepten für authentische orientalische Gerichte zum Nachkochen zu Hause. Und es ist ein ganz besonderer Reiseführer mit Adressen und kostenloser App für den Bummel durch die Trendmetropole: zu den schönsten Plätzen, verwinkelten Gassen, hippen Geschäften und besten Restaurants Istanbuls, und zwar abseits ausgetretener Touristenpfade. Um so viel Insiderwissen zu sammeln, muss man die Stadt wirklich aus dem Effeff kennen - und das tun die drei Autoren! Taneli Türkkan ist in Istanbul geboren, Erika Casparek-Türkkan hat lange in Istanbul gelebt, und die dritte, Petra Casparek, ist die Tochter der beiden! So ist das Buch ein richtiges Familienprojekt geworden, ein authentisches Koch- und Genusserlebnisbuch aus allererster Hand!

Erika Casparek-Türkkan, Reise- und Foodjournalistin, lebt am Starnberger See. Seit vielen Jahren bereist sie den Mittelmeerraum und den Orient. Sie schrieb Reiseführer und vor allem Kochbücher, die Rezepte und kulinarische Tradition der jeweiligen Regionen vorstellen. Hier schreibt sie über den Jemen, Oman, Libanon und Nordafrika und präsentiert deren schönste Rezepte.

OBERES BEYOĞLU
Trendmeile zum Schauen und Genießen


Auf der İstiklal Caddesi, in Höhe des Schwedischen Generalkonsulats, beginnt unser Oberes Beyoğlu. Die İstiklal Caddesi präsentiert sich bis zum Taksim-Platz als Shopping-Meile mit Läden dicht an dicht. Scheinbar endlose Ströme von Schau- und Kauflustigen flanieren an Geschäften vorbei, wie man sie auf der ganzen Welt findet, aber auch an Läden türkischer Labels. Schuh-Fans finden von Sneakers bis zu gewagtesten High Heels alles, was trendig ist. Dazwischen Süßigkeiten- und Coffeeshops, Hotels, Fastfood-Lokale und Buchhandlungen.

Der angestaubte Charme grandioser Fassaden lässt den Glanz des alten Beyoğlu erahnen. Pompöse Eisentore sichern die Residenzen verschiedener Konsulate. Die Schule Galatasaray Lisesi (einer der bekanntesten Fußballclubs Istanbuls wurde hier gegründet und nach dem Lyzeum benannt) passiert man auf dem Weg vom Tünel zum Taksim-Platz schon nach kurzer Strecke. Der kleine Platz vor dem prächtigen Schultor wird häufig als Bühne für Ein-Mann / Frau-Shows oder für Protestversammlungen genutzt. Spielzeugverkäufer, Musikgrüppchen und die vom Tünel- bis zum Taksim-Platz rumpelnde Nostalgie-Tram tragen mit zum bunten İstiklal-Zirkus bei.

DAS MUSEUM DER UNSCHULD

Wer durch das Viertel rechts der İstiklal Caddesi in Richtung Tophane und Cihangir streift, stößt bald auf das Museum der Unschuld des Schriftstellers Orhan Pamuk. Die Ausstellung lässt sich als Erweiterung von Pamuks gleichnamigem Roman erkunden: In dem roten, holzverkleideten Haus sind unzählige Alltagsgegenstände der bürgerlichen Istanbuler Gesellschaft aus den 1970er-Jahren ausgestellt. Fans des Romans werden viele Objekte wiedererkennen, doch auch für Uneingeweihte lohnt sich ein Besuch des kleinen Museums.

Masumiyet Müzesi Çukurcuma Caddesi / Dalgıç Çıkmazı

www.masumiyetmuzesi.org

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 21 Uhr geöffnet

IM LABYRINTH DER SEITENSTRASSEN

Biegt man rechts in die Seitenstraßen der İstiklal Caddesi, landet man im Viertel Cihangir mit Kirchen, Moscheen, Brunnen und junger Kultur: Frühstücks-Cafés, Souvenirstände, Boutiquen, Buchhandlungen, Galerien und Antiquitätenläden. Die besten Aussichtsplätze haben die Katzen. Sie lagern auf Bücherstapeln, in Fensternischen und auf Autodächern.

MEZE OHNE ENDE

Das Zentrum der Meyhane, in denen Rakı mit Meze serviert wird, sind seit Generationen die berühmte Çiçek Pasajı (Blumen-Arkade), der Balık Pazarı (Fischmarkt), die Nevizade Caddesi und der Asmalı-Mescid-Bereich. Bis in die späte Nacht finden sich hier Besucher aus Istanbul und der ganzen Welt zu geselligen Treffen ein. Kleine Läden, Bäckereien, die Lebensmittelhandlung »Şütte», die seit jeher auch deutsche Lebensmittel anbietet, Friseursalons und Schneidereien zeigen, dass hier auch das ganz normale Leben der Bewohner stattfindet.

EIN MUSS FÜR JAZZFREUNDE

Eine der interessantesten Adressen ist das »Babylon«, Bar und Kulturzentrum zugleich. Hier finden Konzerte statt, und hier richtet Istanbul sein jährliches Jazz-Festival aus. Die Zeitschrift »DownBeat« zählt das Babylon zu den besten Jazz-Lokalen der Welt.

Babylon, Asmalımescit, Şehbender Sok. 3

www.babylon.com.tr / tr / mekan / babylon-asmalimescit

Dienstag bis Samstag von 21.30 bis 4 Uhr geöffnet

DESIGNER-SHOPS UND KLEINE LÄDEN

Vom Taksim-Platz oder dem angrenzenden Gezi-Park lohnt sich ein Abstecher in die vornehmen Viertel Nişantaşı und Teșvikiye. Hier shoppt es sich ganz international. Fast alle großen Fashion-Designer sind vertreten, aber auch türkische Labels mit gehobenem Sortiment, wie Vakko oder Mudo. In den Seitenstraßen finden sich Patisserien nach französischem Vorbild und ein hübscher Laden mit einem Sortiment rund