: Moritz Florin
: Kirgistan und die sowjetische Moderne 1941-1991
: Vandenhoeck& Ruprecht Unipress
: 9783847003137
: Kultur- und Sozialgeschichte Osteuropas / Cultural and Social History of Eastern Europe
: 1
: CHF 53.40
:
: Geisteswissenschaften allgemein
: German
: 309
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
The Soviet state promised its citizens liberation from the shackles of an outmoded past. Soviet modernism after 1945 even found enthusiastic followers on the Central Asian periphery. But from the 1960s at the latest public criticism grew loud. A small group of intellectuals around Chinghiz Aitmatov criticized the decay of traditions, the repression of Islam and the increasing environmental destruction. This triggered a gradual process of delegitimisation of Soviet rule. The volume analyses this process, using the example of the Soviet Republic of Kyrgyzstan, ranking it alongside global historical contexts of decolonisation, Cold War and a growing criticism of modernism.

Dr. Moritz Florin wurde 2013 an der Universität Hamburg promoviert. Derzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas an der Universität Erlangen-Nürnberg.
Title Page3
Copyright4
Table of Contents7
Body9
Dank9
Einleitung11
Quellen und Methode16
Forschungsstand22
Gliederung und technische Hinweise26
Prolog: Geburt einer sowjetischen Nation, 1917–194129
Großer Vaterländischer Krieg und Spätstalinismus41
Ein patriotischer Aufschrei? Kriegserfahrungen in Kirgistan43
Die patriotische Wende49
Die Deportationen54
Der Patriotismus der kirgisischen Intellektuellen60
Islam und Sowjetpatriotismus66
Die ždanovcina in Kirgistan74
Zusammenfassung83
Das Tauwetter und die sowjetischen Sechziger85
Das Tauwetter und Kirgistan88
Das Tauwetter und die Intellektuellen91
Antireligiöse Kampagne und zivilisatorische Politik101
Kritik an der zivilisatorischen Politik109
Aufbrüche: Kirgistan und die sowjetischen Sechziger117
Zwischen West und Ost127
Zusammenfassung132
Von Brežnev bis Cernenko, 1964–1985135
Die Dorfprosa und Kirgistan138
Kirgistan und Russland149
Stagnation? Die 1970er Jahre161
Sowjetpatriotismus und Russifizierung174
Ein sowjetischer Islam183
Mythen und der „historical turn”194
Andropovs Kampagne202
Zusammenfassung207
Der Weg in die Unabhängigkeit, 1985–1991209
Eine sowjetische Öffentlichkeit212
Die antireligiöse Kampagne und die koloniale Frage217
Die Sprachenfrage und die Ethnisierung des Diskurses222
Sowjetische Identität, Nationalismus und Islam228
Landbesetzer und die Unruhen 1990 in Osch236
Der Weg in die Unabhängigkeit240
Zusammenfassung245
Fazit247
Epilog: Was bleibt?253
Anhang: Methode der Oral-History-Interviews261
Glossar265
Abkürzungsverzeichnis267
Quellen- und Literaturverzeichnis269
Namensregister297
Orts-, Werk- und Sachregister303