: Petra Casparek, Kerstin Spehr
: Süßigkeiten selbst gemacht
: GRÄFE UND UNZER
: 9783833843518
: GU einfach clever selbst gemacht
: 1
: CHF 9.90
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: Themenkochbücher
: German
: 128
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Üb r 70 klassische und neue Rezepte für die Zuckerbäckerei zu Hause Was haben Lutscher, Mäusespeck und Karamellen gemeinsam? Wir haben sie als Kinder geliebt und tun es auch heute noch! Darum kommen die kleinen Seelentröster jetzt auch ganz groß raus: in Süßigkeiten selbst gemacht! Ob als Trostspender für liebe Freunde, um Krisen zu bewältigen oder zum Selbstverwöhnen gerade in schwierigen Zeiten - mit über 70 klassischen und neuen Rezepten von bunten Bonbons bis zartschmelzenden Schokoriegeln kommen Süßschnäbel voll auf ihre Kosten.   Übrigens auch die, die noch nie Zucker gekocht, Kuvertüre temperiert oder Nüsse gehäutet haben: Der Serviceteil gleich zu Beginn liefert mit ausführlichen Grundrezepten, vielen Schritt-für-Schritt-Fotos, jeder Menge Praxistipps sowie einer SOS-Pannenhilfe das nötige Know-how.   Süßkram aus dem Supermarkt mit künstlichen Aromen und versteckten Zusatzstoffen können Sie künftig also getrost links liegen lassen: Werden Sie Ihr eigener Zuckerbäcker - mit Süßigkeiten selbst gemacht in jeder Hinsicht ein süßer Zeitvertreib! Das steckt im Buch: Zutaten und Küchenausstattung für die Süßigkeiten-Werkstatt Zucker richtig kochen: So geht's Kuvertüre richtig temperieren (mit Temperaturtabelle) Küchenpraxis plus: Nüsse von Häuten befreien, rösten, Krokant herstellen Pannenhilfe: Fehler erkennen und vermeiden Rezeptteil: Kapitel 1: Bonbons: Karamellen, Fudge, Toffees und Lutscher Kapitel 2: Marzipan, Krokant, kandierte Früchte Kapitel 3: Marshmallows und Turron Kapitel 4: Schokoladentäfelchen und -riegel, Nougat und schnelle Pralinen

Schritt für Schritt Neues ausprobieren


Wer kann den kleinen Naschereien schon widerstehen? Bonbons, Pralinen, Toffees, Marzipan und all die anderen Köstlichkeiten versüßen das Leben.

Süßigkeiten zu genießen bedeutet, kurz aus dem Alltag auszubrechen. Mal die Augen schließen und sich ein Fudge oder ein Stückchen Schokolade auf der Zunge zergehen lassen, herrlich!

Aber warum selbst machen?

Die Qualität der Zutaten selbst bestimmen, je nach geschmacklichen Vorlieben variieren – das sind nur zwei gute Gründe fürs Selbstmachen. Statt künstlicher Aromastoffe die Aromen natürlicher Zutaten einsetzen, anstelle von Lebensmittelfarbe mit den Farben natürlicher Zutaten spielen – wer mit solch hochwertigen Zutaten arbeitet, bekommt Genuss von Anfang an. Und es macht vor allem auch viel Freude, neue Rezepturen auszuprobieren und sich seine Lieblings-Süßigkeiten auf einmal selbst herzustellen. Super, wie einfach sich Schokoladentoffees oder krosse Schokohäppchen zubereiten lassen! Und Marshmallows, eigentlich kaum zu glauben, dass man die zu Hause wirklich selbst herstellen kann! Gleich doppelt Freude machen die süßen Kostbarkeiten, wenn man sie verschenkt. In Tütchen und Schachteln, mit Anhängern, Bändern und Schleifen verziert, sind sie ein willkommenes Mitbringsel.

Was braucht es noch, außer guten Zutaten?

Zumindest einen freien Nachmittag sollte man sich nehmen, vielleicht auch einen ganzen verregneten Sonntag. Ein bisschen Muße, genügend freie Arbeitsfläche, vielleicht schöne Musik im Hintergrund, viel mehr braucht es nicht, um mit der Süßigkeitenproduktion anzufangen. Ideal ist eine eher kühle Arbeitsumgebung mit niedriger Luftfeuchtigkeit, denn das Raumklima hat großen Einfluss auf Kuvertüre und Co. Wenn dann all die feinen Zutaten in Reih und Glied bereitstehen und darauf warten, in herrliche Naschereien verwandelt zu werden, ist der Alltag plötzlich vergessen und das Denken und Tun richtet sich nur noch auf die köstlichen Leckereien. Und das ist auch gut so, denn die Süßigkeitenherstellung erfordert große Konzentration. Fast meditativ!

Und womit beginnen?

Als Anfänger sollte man sich erst einmal die einfacheren Rezepte vornehmen: bei schlichten Bonbons (nicht die gezogenen Seidenkissen!) und Lutschern lässt sich das Zuckerkochen mit dem Thermometer prima üben. Weiße Walnusstoffees und Schokoladentoffees gelingen ganz leicht sogar ohne Zuckerthermometer und garantieren erste Erfolgserlebnisse. Schokoladentafeln und Schokoladenblätter sind ideal, um das wichtige Temperieren der Kuvertüre zu üben, bevor man sich an Anspruchsvolleres wagt. Geht mal etwas schief, nicht gleich aufgeben! Es braucht einfach ein bisschen Übung und Erfahrung, bis man sich an Fondant oder Turron heranwagen kann. Und wann macht Ausprobieren schon so viel Spaß wie beim Herstellen von Süßigkeiten?

Küchenausstattung für Zuckerbäcker


1| Stielkasserolle

Unverzichtbar zum Zuckerschmelzen. Ideal aus Kupfer oder unbeschichtetem Edelstahl mit dickem Boden. Der Stiel darf nicht heiß werden, damit man den Topf jederzeit sekundenschnell von der Herdplatte nehmen kann. Die Größe entsprechend der Zuckermenge wählen. Dabei muss man einerseits genug Raum für Schaumentwicklung und aufwallenden Sirup einkalkulieren, andererseits die Größe so wählen, dass der Sirup mindestens 4 cm hoch ist, damit sich die Temperatur gut messen lässt. Ideal: eine Kasserolle mit 16 und eine mit 20 cm Durchmesser.

2| Edelstahl- und Backrahmen

Unersetzlich, wenn flüssige oder zähe Massen zu Platten gegossen werden. Für Massen bis ca. 2 cm Höhe eignen sich speziell zugeschnittene schwere Vierkantrohre aus Edelstahl. Mit zwei 20 cm langen und zwei 30 cm langen Rohren lassen sich fast alle Maße zusammenlegen (im P