: Jaromír Balcar
: Panzer für Hitler - Traktoren für Stalin Großunternehmen in Böhmen und Mähren 1938-1950
: De Gruyter Oldenbourg
: 9783486989793
: 1
: CHF 62.10
:
: 20. Jahrhundert (bis 1945)
: German
: 523
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB/PDF
J. Balcar presents the history of companies operating in the Bohemian states during the Nazi occupation period and the transition to state socialism. Focusing on three major companies, he investigates Czech and German senior managers and the relations between management and staff, as well as the firms’ investment and personnel policies, price and wage policies, and social benefit policies.


Jaromír Balcar, Universität Bremen.

1. Einleitung9
1.1 Theoretischer Rahmen und Fragestellung12
1.1.1 Corporate Governance12
1.1.2 Der Betrieb als soziales Handlungsfeld17
1.2 Forschungsstand21
1.3 Auswahl der Unternehmen und Quellenlage25
2. Die ausgewählten Unternehmen zu Beginn der Besatzungszeit31
2.1 Die CKD: Unsicherheit zwischen Weltwirtschaftskrise und Staatskrise31
2.2 Der Verein für chemische und metallurgische Produktion und die schlimmen Folgen von München37
2.3 Ein Unternehmen in der Krise: Die Prager Eisen-Industrie- Gesellschaft43
3. Akteure – Pläne – Perzeptionen49
3.1 NS-Wirtschaftspolitik im Protektorat zwischen „Germanisierung“ und Indienstnahme für die Rüstungsproduktion50
3.2 Die Durchdringung der Protektoratswirtschaft mit reichsdeutschem Kapital56
3.3 Das Personalrevirement in den Chefetagen der Industrie62
3.3.1 Die „Entjudung“ der Protektoratsindustrie67
3.3.2 Der Machtkampf um Prager Eisen75
3.3.3 Bernhard Adolf:Wirtschaftlenker und „Betriebsführer“81
3.4 Staat und Industrie im Protektorat Böhmen und Mähren89
3.4.1 Die „deutsche“ Protektoratsindustrie89
3.4.2 Zwangslagen und Kooperationsdruck: Böhmen und Mähren im „großdeutschenWirtschaftsraum“96
3.5 Deutsche und Tschechen in den Chefetagen der Protektoratsindustrie102
4. Unternehmerische Handlungsfelder und Handlungsspielräume in der NS-Kriegswirtschaft113
4.1 Investitionen und Unternehmensstrategien113
4.1.1 Erfolgreiche Neuausrichtung: Der Spolek und der Bau des Werkes in Neratovice116
4.1.2 Gescheiterte Sanierung: Das Investitionsprogramm von Prager Eisen125
4.1.3 Investitionspolitik unter den Bedingungen der NS-Besatzungsherrschaft139
4.2 Produktionsprofil und Absatzbeziehungen der Protektoratsunternehmen142
4.2.1 Die CKD auf demWeg zurWaffenschmiede derWehrmacht142
4.2.2 Keine Alternative mehr zur Rüstungsproduktion148
4.2.3 Rüstungsproduktion für den totalen Krieg: Das Jagdpanzerprogramm160
4.2.4 Kriegswirtschaft als Chance: Der Einstieg des Spolek in die pharmazeutische Produktion174
4.3 Personalpolitik: Die Unternehmen und ihre Arbeitskräfte178
4.3.1 Die Auswirkungen der NS-Arbeitskräftelenkung auf die Protektoratsindustrie179
4.3.2 Die Reaktionen der Protektoratsindustrie auf die Lenkungsmaßnahmen im Bereich des Arbeitsmarkts193
4.3.3 Die Verlängerung der Arbeitszeit als Instrument zur Bekämpfung des Arbeitskräftemangels203
4.3.4 Arbeitskräftelenkung und „Volkstumspolitik“: Ein Vergleich zwischen dem Protektorat und dem Reichsgau Sudetenland210
4.4 Die Auswirkungen der staatlich gelenkten Preis- und Lohnpolitik im Protektorat217
4.4.1 Die PEIG unter dem Druck der staatlichen Preis- und Lohnpolitik219
4.4.2 Die Auswirkungen der staatlichen Preis- und Lohnpolitik auf die BMM und den Spolek228
4.4.3 Die Misere der PEIG235
4.5 Sozialpolitik und Protektoratsindustrie245
4.5.1 Die staatliche Sozialpolitik als Kostenfaktor für die Protektoratsindustrie246
4.5.2 Betriebliche Sozialpolitik252
4.5.3 „Dem tschechischen Arbeiter [...] das Fressen geben“: Betriebskantinen undWerksküchen258
4.5.4 Motive und Realitäten der Sozialpolitik im Protektorat264
5. Das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit unter der NS-Besatzungsherrschaft269
5.1 Die Arbeitnehmervertretungen im Protektorat269
5.1.1 Die kastrierten Gewerkschaften270
5.1.2 Arbeitnehmervertretungen vor Ort: Die Betriebsausschüsse274
5.2 Die Allgegenwart des Mangels: Arbeiteralltag im Krieg281
5.2.1 Löhne, Preise und Kaufkraft282
5.2.2 Engpässe in der Versorgung mit Lebensmitteln und Verbrauchsgütern296
5.2.3 Die Härten des Arbeitsalltags303
5.2.4 Zum Verhältnis von Unternehmensleitung und Belegschaft in der Besatzungszeit310
5.3 Arbeitskämpfe in der Protektoratsindustrie: Zu den Protestformen der Beschäftigten316
5.3.1 AktiveWiderstandshandlungen316
5.3.2 Streikwellen und Arbeitsniederlegungen in der Protektoratsindustrie319
5.3.3 Nahaufnahme: Der Streik in der Graugießerei Vysocany vom August 1943324
6. Die böhmisch-mährische Industrie in der Volksdemokratie333
6.1 Der personelle und institutionelle Umbruch334
6.1.1 Die personelle „Säuberung“ der tschechoslowakischen Wirtschaft336
6.1.2 Von der „Nationalverwaltung“ zur „Nationalisierung“ der Industrie352
6.2 Die ausgewählten Unternehmen nach der Befreiung367
6.2.1 Der mühsame Neustart der CKD367
6.2.2 Das Ende eines Traditionsunternehmens: Die Prager Eisen-Industrie-Gesellscha?376
6.2.3 Erfolgreiche Konversion: Der Verein für chemische und metallurgische Produktion382
6.3 Auf demWeg in die Planwirtschaft385
6.3.1 Von der Nationalisierung der Industrie zum Zweijahresplan387
6.3.2 Vom Zweijahresplan zum Fünfjahresplan405
6.3.3 Die Manager und die Planwirtschaft419
7. Zusammenfassung427
7.1 Von der NS-Kriegswirtschaft zur staatssozialistischen Planwirtschaft427
7.2 Das Verhältnis von Kapital und Arbeit in der NS-Kriegswirtschaft432
7.3 Akteure und Institutionen: Zur Corporate Governance der böhmisch-mährischen Industrie436
7.4 Handlungsfelder und Handlungsspielräume der böhmischmährischen Industrie442
7.5 Forschungsperspektiven und Forschungsdebatten454
Dank459
Anhang461
Abkürzungsverzeichnis461
Quellen- und Literaturverzeichnis464
Archivalien464
Gedruckte Quellen und zeitgenössische Literatur466
Periodika472
Literaturverzeichnis472
Personenregister517