: Susan Elizabeth Phillips
: Küss mich, Engel Roman
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641107505
: 1
: CHF 8.90
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: German
: 544
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Vorhang auf für Daisy und Alex – warmherziger Hitzkopf trifft auf humorlosen Mann: Ob das wohl gut geht?

Wie ist die hübsche Daisy Devereaux nur in diese Lage geraten? Sie kann entweder ins Gefängnis gehen oder den geheimnisvollen Mann heiraten, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Alex Markov hat jedoch nicht die Absicht, den liebevollen Bräutigam für eine verwöhnte kleine Erbin zu spielen. Der ebenso humorlose wie gut aussehende Alex reißt die unbezähmbare Daisy aus ihrem Leben in der Großstadt und macht sich daran, sie auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Nur wird das nicht so einfach sein, wie er denkt. Dieser Mann ohne Seele hat eine Frau getroffen, die nichts als Herz ist …

Forced-Marriage trifft auf Enemies-to-Lovers – und es wird heiß!

Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

2


Daisy kauerte in einer entfernten Ecke des Abflugschalters der USAir, in der winzigen Rauchersektion. Sie zog so hektisch an ihrer Zigarette, daß ihr ganz schwindlig wurde. Ihr Flug ging nach Charleston in South Carolina, wie sie entdeckt hatte, und das war eine ihrer Lieblingsstädte. Sie versuchte das als gutes Zeichen in einer Kette von Ereignissen zu nehmen, die von Minute zu Minute katastrophaler wurden.

Zuerst mal hatte sich der arrogante Mr. Markov geweigert, bei ihrem Plan mitzumachen. Dann hatte er ihr Gepäck sabotiert. Als der Chauffeur nur eine übervolle Reisetasche aus dem Kofferraum holte anstelle der Kofferparade, die sie gepackt hatte, hatte sie zuerst angenommen, daß es sich um ein Versehen handelte, doch Alex räumte rasch die Zweifel beiseite.

»Wir reisen mit leichtem Gepäck. Ich habe die Haushälterin gebeten umzupacken, während wir verheiratet wurden.«

»Sie hatten kein Recht dazu!«

»Wir nehmen die Sachen als Handgepäck, anstatt sie einzuchecken.« Er hatte seine eigene, viel kleinere Tasche aufgehoben, und sie hatte mit offenem Mund zugesehen, wie er davonspazierte, ohne weiter darauf zu achten, ob sie ihm folgte oder nicht. Sie hatte ihre unförmige Reisetasche kaum hochheben können und war mit wackeligen Fußgelenken auf ihren hohen Absätzen hinter ihm hergewankt. Verzweifelt und niedergeschlagen hatte sie sich bemüht, mit ihm Schritt zu halten, wobei sie sicher war, daß jeder ihr nachstarrte, wie sie mit löchrigen Nylons, versengtem Goldkleidchen und einer verwelkten Gardenie im Haar dahinstolperte.

Als er in der Herrentoilette verschwand, wollte sie sich rasch eine neue Packung Zigaretten kaufen, mußte jedoch zu ihrem Leidwesen feststellen, daß sie nur mehr einen einzigen Zehn-Dollar-Schein in ihrer Brieftasche hatte. Entsetzt erkannte sie, daß dies alles war, was ihr noch an Geld geblieben war. Ihre Bankkonten waren aufgelöst, ihre Kreditkarten gekündigt worden. Also steckte sie den Schein wieder in ihren Geldbeutel und schnorrte statt dessen eine Zigarette von einem gutaussehenden Geschäftsmann.

Gerade als sie sie ausdrückte, tauchte Alex aus der Toilette auf, und als sie sah, wie er angezogen war, sank ihr das Herz. Der maßgeschneiderte Anzug war einem vom vielen Waschen schon ganz weichen Jeanshemd gewichen und einer Jeans, die so ausgebleicht war, daß sie beinahe weiß aussah. Ausgefranste Hosenbeine fielen über abgetretene Cowboystiefel. Die Hemdsärmel hatte er hochgekrempelt, wobei zwei kräftige, tiefgebräunte Unterarme mit einem leichten Überzug aus schwarzen Haaren zum Vorschein kamen sowie eine goldene Uhr mit einem Lederarmband. Sie vergrub ihre Zähne in ihrer Unterlippe. Trotz all der Dinge, die ihr Vater ihr bis jetzt angetan hatte, wäre sie nie auf den Gedanken gekommen, daß er sie mit dem Marlboro-Mann verheiraten würde.

Er ging zu ihr, die Reisetasche lässig und locker schwenkend. Die enganliegenden Jeans enthüllten schmale Hüften und endlos lange Beine. Lani wäre außer sich gewesen. »Das war der letzte Aufruf. Komm.«

»Mr. Markov – bitte – Sie wollen das doch nicht wirklich durchziehen. Wenn Sie mir nur einDrittel der Summe leihen würden, die mir rechtmäßig zusteht, dann könnten wir das hier hinter uns bringen.«

»Ich habe deinem Vate