: Sandra Brown
: Tanz im Feuer Roman
: Blanvalet Taschenbuch Verlag
: 9783641103217
: 1
: CHF 11.70
:
: Erzählende Literatur
: German
: 352
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein Mann voller Rätsel, eine Frau mit tragischer Vergangenheit – ein heißer Tanz beginnt …

Die Geburt ihres ersten Kindes hatte Leigh Bransom sich wirklich anders vorgestellt – ausgerechnet auf einer einsamen Landstraße mitten in Texas setzen plötzlich die Wehen ein. Ein wildfremder Mann in einem Pick-up-Truck ist ihre einzige Hilfe. Dieser gut aussehende, wortkarge Fremde mit den sanften Händen rettet nicht nur ihr Baby, sondern erobert auch ihr Herz. Doch Leigh erkennt bald, dass ihr diese neue Liebe jederzeit wieder entrissen werden kann. Denn Chad hat eine gefährliche Aufgabe, für die er alles opfern würde – wenn es sein muss, auch sein Leben.

Sandra Brown arbeitete als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel«auf Anhieb einen großen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der »New York Times«-Bestsellerliste erreicht! Ihr endgültiger Durchbruch als Thrillerautorin gelang Sandra Brown mit dem Roman»Die Zeugin«, der auch in Deutschland zum Bestseller wurde. Seither konnte sie mit vielen weiteren Romanen ihre Leser und Leserinnen weltweit begeistern. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Kapitel 1

»Madam, fehlt Ihnen was? Kann ich Ihnen helfen?«

Leigh Bransom bemerkte den Mann erst, als er an ihr Wagenfenster klopfte. Die Schmerzen in ihrem Unterleib waren so stark, dass sie nichts außer den entsetzlichen Krämpfen wahrgenommen hatte, die ihr den Atem raubten. Jetzt hob sie den Kopf vom Lenkrad, drehte ihn zu der Stimme hin und stöhnte gleich wieder gequält auf. Das Gesicht, das durchs Seitenfenster hineinblickte, sah nicht gerade vertrauenerweckend aus.

»Ist alles in Ordnung?«, fragte der Mann.

Nein, nichts war in Ordnung, aber das würde sie dem ungepflegten Kerl keinesfalls verraten, der sich da neben ihrem Wagen aufgebaut hatte. Woher sollte sie wissen, ob er ihr nichts antun würde? Auf diesem gottverlassenen Highway konnte er alles Mögliche mit ihr anstellen, ohne dass er jemals dafür zurRechenschaft gezogen würde. Seine Sachen sahen dreckig und verschwitzt aus. Das einzige Saubere an ihnen war die große Messingschnalle mit dem aufgeprägten texanischen Staatswappen an seinem überbreiten Gürtel, die genau auf ihrer Augenhöhe war. Er musste an die eins neunzig groß sein, denn er hatte seinen Oberkörper nach unten gebeugt, um durch das Fenster zu ihr hineinschauen zu können. Die abgetragenen Jeans und das kurzärmlige karierte Baumwollhemd lagen eng an seinem muskulösen Körper. Ein verschlissener Cowboyhut aus Stroh warf einen düsteren Schatten über das ohnehin schon finstere Gesicht. Trotz ihrer Schmerzen spürte Leigh, wie sich ihr Herz vor Angst verkrampfte.

Wenn sie ihm in die Augen schauen könnte … Aber die dunkle Sonnenbrille machte es unmöglich.

Als hätte er ihre Gedanken erraten, nahm der Fremde die Brille ab und ließ Leigh in die blauesten Augen sehen, die ihr jemals begegnet waren. Der Blick, mit dem seine Augen sie anschauten, wirkte nicht im Geringsten bedrohlich, und Leigh spürte, wie sich die eiskalte Faust, die sich um ihr Herz geschlossen hatte, ein kleines b