: Melanie Spies
: Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Verfassung - Gläubigerschutz - Alternativen.
: Duncker& Humblot GmbH
: 9783428531936
: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
: 1
: CHF 99.40
:
: Handels-, Wirtschaftsrecht
: German
: 481
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Melanie Spies widmet sich in ihrer Dissertation den praktisch wie rechtswissenschaftlich maßgeblichen Grundfragen der neuen Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Die Autorin erläutert die Auswirkungen der weitgehenden Disponibilität des Mindestkapitals auf das Gründungsverfahren sowie die Kapitalaufbringungs- und -erhaltungsregeln. Die Besonderheiten bei der Einbringung von Sacheinlagen im Rahmen der Gründung sowie einer Kapitalerhöhung sind ebenso Gegenstand der Arbeit wie die Verwendungsmöglichkeiten der Unternehmergesellschaft im Konzern oder als Komplementärin einer UG& Co. Umfassend beleuchtet Melanie Spies das Gläubigerschutzkonzept der UG. Praxisrelevante Einzelfragen wie das Thesaurierungsgebot, die Einberufungspflicht nach § 5a Abs. 4 GmbHG, das Musterprotokoll und die verdeckte Sacheinlage bei der UG werden geklärt. Abgerundet wird das Werk durch die Klärung strafrechtlicher Risiken für Geschäftsführer und Gesellschafter sowie einen detailreichen Vergleich der UG mit der zukünftigen Europäischen Privatgesellschaft.
Vorwort8
Inhaltsübersicht10
Inhaltsverzeichnis12
§ 1 Einführung26
A. Verbreitung der 1-Euro-Gesellschaften27
B. GmbH-Reform 2008 – Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG)28
C. Die „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ oder „UG (haftungsbeschränkt)“29
I. Legislatorische Ausgestaltung29
II. Gesetzgeberische Intention29
III. Genialer „Überraschungscoup“ oder „Quadratur des Kreises“? – Erste Reaktionen auf die neue Rechtsformvariante31
D. Gang der Darstellung35
Erstes Kapitel: Die Entstehungsgeschichte der Unternehmergesellschaft38
§ 2 Alternativkonzepte zur Unternehmergesellschaft38
A. Personengesellschaftliche Ansätze39
I. Die Personengesellschaft mit beschränkter Haftung (PmbH)39
1. Konzeption39
2. Beweggründe41
3. Stellungnahme43
a) Bedenken gegen die konkrete Ausgestaltung des Entwurfs43
b) Grundsätzliche Zweifel an der Konzeption einer Personengesellschaft mit beschränkter Haftung44
aa) Steuerlicher Hintergrund44
bb) Systematische Bedenken45
cc) Überzeichnung der Bedeutung der LLP/LLC48
4. Fazit48
II. Die „KG-Modelle“49
1. Die einzelnen Konzeptionen49
a) Die „Handelsgesellschaft auf Einlagen“ als Vorläufer der neuen KG-Modelle49
b) „Leipziger Entwurf“ – Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung52
c) Übertragung der KG-Struktur auf die GmbH54
2. Stellungnahme56
a) Vorzüge der KG-Modelle56
b) Nachteile der KG-Modelle56
aa) Allgemeine Problemfelder56
(1) Kein verbesserter Gläubigerschutz56
(2) Systemkonformität57
bb) Besonderheiten der einzelnen Modelle57
(1) Lediglich Mehrpersonengründungen möglich57
(2) „GmbH-light“58
III. Der Einzelkaufmann mit beschränkter Haftung (EmbH)58
1. Konzeption59
2. Stellungnahme61
a) Positive Aspekte61
b) Kritik an der konkreten Ausgestaltung62
c) Konzeptionelle Bedenken63
B. Kapitalgesellschaftliche Konzepte65
I. „Entwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung der Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GVGG)“65
1. Konzeption65
2. Stellungnahme67
II. Die flexible Kapitalgesellschaft („FlexCap“)68
1. Konzeption68
2. Stellungnahme68
III. Die Unternehmensgründergesellschaft (UGG)69
1. Konzeption69
2. Stellungnahme74
a) Positive Aspekte74
b) Mängel in der konkreten Ausgestaltung75
c) Konzeptionelle Bedenken76
C. Conclusio76
§ 3 Bedarf für eine neue Rechtsform(-variante)77
A. Ausländische Vorreiter78
B. „Große“ oder „kleine“ Reform78
I. Ablösung der „alten“ GmbH79
1. Schaffung einer „GmbH-light“?79
2. Die „kleine eG“ als bestehende Alternative zur UG80
II. Schaffung einer zusätzlichen Rechtsform81
1. Entscheidungsfaktoren bei der Rechtsformwahl82
2. Unterschiedlichkeit der Bedürfnisse83
3. Risikolastigkeit der Limited-Gründung und erhöhter Beratungsbedarf83
4. Rechtssicherheit und Rechtsdurchsetzung85
5. Klientel85
6. Verhinderung einer „Flucht aus der Rechtsordnung“86
7. Verdrängung der GmbH?87
C. Bedeutung der UG für das Ansehen der GmbH88
I. Kapitalstruktur, Diversität der Gesellschaftsformen und Ansehen88
II. Informatorischer Charakter des Rechts89
III. Selektionsmöglichkeit durch Diversität90
D. Conclusio91
Zweites Kapitel: Die Unternehmergesellschaft94
Erster Abschnitt: Das Wesen der Unternehmergesellschaft94
§ 4 Die Rechtsnatur als Rechtsformvariante95
A. Selbsteinschätzung des Gesetzgebers95
B. Kritik und Stellungnahme96
C. Ausländische Vorreiter96
D. Conclusio97
§ 5 Benutzerkreis97
A. Leitlinien des Gesetzgebers97
I. „Zeit für Gründer – GmbH-Reform“97
II. Verbesserung des „Gründungsklimas“99
III. „Think small first“-Ansatz101
B. UG nicht nur „Gründergesellschaft“103
I. Diversität der Zielgruppen103
II. Dauer der Gesellschaft104
1. Rechtslage bei der UG104
2. Rechtslage bei der französischen S.A.R.L.104
C. Conclusio105
§ 6 Der „Name“105
A. Problemstellung105
B. Kritikpunkte im Einzelnen107
I. Länge des Rechtsformzusatzes107
II. Unternehmergesellschaft109
1. Gesellschaft nur für Unternehmer?109
2. Stellungnahme109
III. „Haftungsbeschränkt“111
1. Irreführung des Rechtsverkehrs111
2. Doppelung112
3. Widerspruch zur Rechtstatsächlichkeit112
IV. Praktikabilität für das Ausland113
C. Alternative Rechtsformzusätze113
I. „Ges