: Stefan Wirsch
: Kapitalaufbringung und Cash Pooling in der GmbH.
: Duncker& Humblot GmbH
: 9783428531417
: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
: 1
: CHF 72.20
:
: Handels-, Wirtschaftsrecht
: German
: 261
: Wasserzeichen
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: PDF
Konzernweites Cash Management ist aus der Konzernfinanzierung nicht mehr wegzudenken. Insbesondere das Cash Pooling hat dabei erheblich an Bedeutung gewonnen. Die daraus resultierenden finanziellen Transaktionen bringen allerdings erhebliche konzern- und gesellschaftsrechtliche Probleme mit sich. Stefan Wirsch untersucht die Voraussetzungen einer wirksamen Kapitalaufbringung in einer GmbH bei bestehendem Cash Pool sowohl im Stadium der Gesellschaftsgründung als auch im Rahmen von Kapitalerhöhungen. Dazu wird zunächst der Zweck des Stammkapitals näher beleuchtet und der Auslegung der Kapitalaufbringungsregeln zu Grunde gelegt. Schließlich zeigt der Autor die Anforderungen auf, die an die Ausgestaltung des Cash Pool zu stellen sind, um eine wirksame Kapitalaufbringung sicherzustellen. Dabei ergeben sich erhebliche Unterschiede je nachdem, ob die Kapitalaufbringung nach den allgemeinen Regeln erfolgen soll oder nach der 'Sonderregelung' des mit dem MoMiG neu eingeführten § 19 Abs. 5 GmbHG.
Vorwort8
Inhaltsübersicht10
Inhaltsverzeichnis12
Abkürzungsverzeichnis20
A. Einleitung24
I. Untersuchungsgegenstand24
II. Gang der Untersuchung27
B. Das Cash Pooling30
I. Der Konzern30
1. Der Konzern als wirtschaftliche und rechtliche Erscheinungsform30
2. Konzernrechtliche Begrifflichkeiten31
3. Motivation für eine Konzernierung32
4. Die Konzernführung33
5. Interessenkonflikte in der Konzernfinanzierung34
II. Die Funktionsweise des Cash Pooling36
1. Zentral- und Unterkonten36
2. Konzerninterne Verrechungskonten38
3. Ausgestaltung der Cash Pool-Vereinbarung39
a) Liquiditätsausgleich40
b) Kündigungsmöglichkeiten40
c) Sonstige Regelungen41
aa) Autonomie der Konzerngesellschaften41
bb) Eingeschränkte Autonomie der Konzerngesellschaften42
cc) Vollständige Abhängigkeit der Konzerngesellschaften42
d) Zusammenfassung42
4. Organisation und technische Durchführung44
III. Vorteile und Nachteile des Cash Pooling45
1. Vorteile45
a) Liquiditätsausgleich45
b) Bündelung der Kapitalnachfrage und der Kapitalanlage46
c) Beschleunigung der Befriedigung des Liquiditätsbedarfs47
d) Einsatz kostengünstiger Finanzierungsmittel47
e) Besseres Rating bei Kapitalbeschaffung48
f) Kontrolle der Konzerngesellschaften49
g) Übersicht über tatsächliche Liquiditätsbestände im Konzern50