: Claudia Audretsch
: Die grenzüberschreitende Verschmelzung von Personengesellschaften. Regelungsvorschläge unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter, Gläubiger und Arbeitnehmer.
: Duncker& Humblot GmbH
: 9783428528745
: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht
: 1
: CHF 81.30
:
: Handels-, Wirtschaftsrecht
: German
: 290
: Wasserzeichen
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: PDF
Bislang fehlt es in Deutschland an einer gesetzlichen Regelung für die grenzüberschreitende Verschmelzung von Personenhandelsgesellschaften Obwohl der Europäische Gerichtshof in der sog. Sevic-Entscheidung vom Dezember 2005 entschieden hat, dass auch diese Gesellschaftsformen das Recht zur grenzüberschreitenden Verschmelzung haben, hat der deutsche Gesetzgeber nur eine Regelung für Kapitalgesellschaften erlassen. Claudia Audretsch entwickelt einen Regelungsvorschlag für den deutschen Gesetzgeber, der den Personengesellschaften die grenzüberschreitende Verschmelzung mit Gesellschaften aus anderen Mitgliedstaaten ermöglicht. Hierfür untersucht sie die Vorschriften des UmwG und die Regelungen in anderen Mitgliedstaaten. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung des Regelungsvorschlags liegt auf der Gewährleistung des Schutzes der betroffenen Gesellschafter, Gläubiger und Arbeitnehmer. Insbesondere wird die Rechtssicherheit der Vorschläge berücksichtigt.
Vorwort8
Inhaltsverzeichnis10
Abkürzungsverzeichnis17
A. Einleitung22
B. Grundlagen und Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Verschmelzung24
I. Wirtschaftliche Bedeutung der grenzüberschreitenden Verschmelzung24
1. Gründe für die Durchführung einer Verschmelzung24
2. Betroffene Interessengruppen und die möglichen Probleme25
II. Situation der grenzüberschreitenden Verschmelzung nach geltendem Recht26
1. Begriffsklärung26
2. Rückblick auf die schrittweise Zulassung und Regelung der grenzüberschreitenden Verschmelzung30
a) Aussagen des UmwG zur grenzüberschreitenden Verschmelzung30
b) Die Sevic-Entscheidung32
c) Grenzüberschreitende Verschmelzungen nach der Sevic-Entscheidung33
aa) Zulässigkeit einer Herausverschmelzung34
bb) Auswirkungen des Urteils auf die Verschmelzung von Personenhandelsgesellschaften36
d) Die Richtlinie über die grenzüberschreitende Verschmelzung38
aa) Entstehungsgeschichte der IntVerschmRL38
bb) Inhalt der IntVerschmRL40
e) Gründe für das Fehlen einer gesetzlichen Regelung für die Personengesellschaften41
3. Bedürfnis nach einer Regelung für Personenhandelsgesellschaften43
a) Praktisches Vorkommen von Personenhandelsgesellschaften und ihre Bedeutung im Gesellschaftsrecht45
b) Rechtsordnungen, die für eine Verschmelzung in Betracht kommen47
aa) Österreich48
bb) Frankreich48
cc) Belgien51
dd) Niederlande52
ee) Luxemburg52
ff) Italien53
gg) Spanien54
hh) Portugal55
ii) Großbritannien56
jj) Schweiz57
4. Die innerstaatliche Verschmelzung nach dem UmwG59
5. Unterschiede und Vergleichbarkeit von Personenhandelsgesellschaften und Kapitalgesellschaften60
a) Charakteristika von Personengesellschaften61
b) Charakteristika von Kapitalgesellschaften62
c) Charakteristika der GmbH62
6362
d) Folgen für die grenzüberschreitende Verschmelzung65
III. Möglichkeiten der Verschmelzung durch privatautonome Strukturänderungstatbestände66
1. Numerus clausus des UmwG66
2. Arten der wirtschaftlichen Verschmelzung67
3. Grenzüberschreitende wirtschaftliche Verschmelzung68
a) Hereinverschmelzung68
b) Herausverschmelzung69
4. Abwägung der Vor- und Nachteile der Verschmelzung nach dem UmwG und der wirtschaftlichen Verschmelzung70
IV. Mögliche Verbotsgründe73
1. Praktische Durchführbarkeit75
2. Gesellschafterbenachteiligung77
3. Gläubigerbenachteiligung78