: Andreas Schlüter, Irene Margil
: Startschuss Fünf Asse Sport-Krimi
: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
: 9783423406949
: Die Fünf Asse-Reihe
: 1
: CHF 6.20
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
: 160
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Olympiareife Detektive - die Fünf Asse! Die Vorbereitungen zur »Mini-Olympiade« an der Sportschule der Fünf Asse laufen auf Hochtouren. Und natürlich trainieren auch die fünf unzertrennlichen Freunde intensiver denn je. Ihre Chancen auf viele Medaillen stehen gut. Doch schon am ersten Tag scheint alles schief zu gehen: Michael kann wegen plötzlicher Magenschmerzen kaum seinen Lauf antreten, in Jabalis Schuhen steckt Juckpulver und wenig später ist Ilkas Schwimmanzug kurz vor ihrem Wettkampf spurlos verschwunden. Die Vorfälle häufen sich, und es sieht fast so aus, als wolle jemand ganz gezielt die Fünf Asse sabotieren ...

Andreas Schlüter wurde 1958 in Hamburg geboren und begann nach dem Abitur eine Lehre als Großhandelskaufmann. Bevor er mit seiner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit begann, arbeitete er noch als Betreuer von Kinder- und Jugendgruppen. Nach einer Zeit bei der>Hamburger Rundschau< gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro>SIGNUM< Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war. Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman>Level 4 - Die Stadt der Kinder< (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. »Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.« Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten. Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele. 

Die Fünf Asse


1200 Energieriegel, 3000 Brötchen, 150 Kilogramm Nudeln, 120 Gläser Tomatensoße, 166 Kästen Mineralwasser, 30 Pfund Butter . . . Ilka stand in der Aula vor einem Berg aus Kartons, der am Morgen angeliefert worden war, und hakte jeden einzelnen Posten gewissenhaft auf ihren Listen ab.

Michael sah ihr einen kurzen Moment zu. Ein Blick auf die Energieriegel ließ ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen. Besonders die mit Kokosgeschmack liebte er über alles. Da konnte man gar nicht widerstehen, selbst wenn man wollte. Aber Michael wollte gar nicht. Wie von selbst griff seine Hand in den Karton.

Doch Ilka ging sofort dazwischen. »Finger weg!«

Michael zuckte erschrocken zurück. »Wieso denn?«, fragte er unschuldig. »Das fällt doch gar nicht auf bei der Menge!«

»Mir ist es aber aufgefallen«, stellte Ilka klar. »Die Verpflegung ist für unsere Gäste. Kommt überhaupt nicht infrage, dass du die vorher wegfrisst.«

»Wegfrisst!«, wiederholte Michael launig. »Wenn ich mal einen Riegel nehme. Guck lieber mal, was Lennart da macht.«

Michael zeigte an Ilka vorbei auf etwas, das sich hinter ihrem Rücken abspielte. Si