Der 18. Schlüssel
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Birgit Fiolka
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Der 18. Schlüssel
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Birgit Fiolka
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9783942660631
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1
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CHF 6.00
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Krimis, Thriller, Spionage
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German
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446
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DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
:
ePUB/PDF
Vor Jahrtausenden stahlen die Engel den Menschen das Buch Raziel ... aus gutem Grund ... denn das letzte Schlachtfeld von Gut und Böse verbirgt sich in unserem Erbgut ...
Auf der Domplatte in Köln läuft der ehemaligen Psychologiestudentin Eliana ein junger Mann in ihr Fahrrad, den sie für das vermeintliche Opfer eines sexuellen Übergriffs hält. Sie nimmt den Fremden mit nach Hause, doch schon bald ist ihr klar, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Danyals Wunden verheilen fast über Nacht, er spricht Latein und benimmt sich seltsam. Doch dann verschwindet er spurlos, und in ihrer Wohnung findet Eliana die grausam zugerichtete Leiche eines ehemaligen Studienkollegen, der Nachforschungen für sie betrieben hat. Plötzlich sieht Eliana sich von undurchsichtigen Gestalten verfolgt und unter Mordverdacht.
Ihr wird klar, dass sie in eine Verschwörung apokalyptischer Ausmaße hineingeraten ist, an der längst nicht nur weltliche Mächte beteiligt sind.
Die Spuren führen in die Nähe des Vatikans ... in eine düstere Vergangenheit der Menschheit ... über das antike Rom und das mittelalterliche Köln ...
Doch die Wahrheit übertrifft Elianas schlimmste Vorstellungen!
History Mystery- und Wissenschaftsthriller ?
2. Dezember
(S. 16-17)
Eliana erwachte mit steifem Rücken auf ihrer Couch und stellte fest, dass sie verschlafen hatte. Ihr blieb noch genau eine halbe Stunde, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Sie duschte in einer Rekordzeit von fünf Minuten, band sich die Haare zu einem Pferdeschwanz und schlüpfte in einen halblangen Rock mit einem Rollkragenpullover. Die Buchhandlung Edel und Berns, in der sie arbeitete, war eine alteingesessene katholische Buchhandlung.
Hier trugen die weiblichen Angestellten noch Röcke anstatt Jeans, und Make-Up war nicht gern gesehen. Praktisch– sie hatte ohnehin keine Zeit für Eitelkeiten. Leiseöffnete sie die Tür zu ihrem Schlafzimmer, bevor sie die Wohnung verließ. Vielleicht war ja alles nur ein Traum gewesen. Ihre Hoffnungen wurden zerschlagen, als sie den Arm des Fremdenüber den Rand ihres Bettes hängen sah und seine gleichmäßigen Atemzüge unter der Decke erkannte. Entweder sie warf ihn jetzt auf die Straße oder sie ließ ihn allein in ihrer Wohnung. Gabriel sprang vom Bett und strich maunzend um ihre Beine.
„Mein untreuer Judas“, kommentierte sie geistesabwesend das Schmeicheln des Katers.„Du musst bis heute Abend warten. Dein Futter liegt irgendwo auf der Domplatte.“ Eliana hatte es nicht weit bis zur Arbeit, nur querüber den Roncalliplatz bis zur Buchhandlung. Es war Dienstag, eine Kollegin war krank, und eine Kundin beschwerte sichüber eine zu blass gedruckte Seite in einem von ihr gekauften Buch, als Eliana den Laden betrat.
„Wir werden Ihnen das Buch umtauschen, Frau Berlinger-Schackelbach“, versicherte ihre Kollegin Kerstin einer Frau im blauen Wollkostüm, die einen kläffenden Rehpinscher im Arm hielt. Eliana winkte Kerstin zu und zog ein Gesicht in Richtung der Kundin, das diese nicht sah. Frau Berlinger-Schackelbach war eine Stammkundin der Buchhandlung, kaufte seit vielen Jahren ihre Bücher bei Edel und Berns, und fand regelmäßig irgendetwas zu bemängeln, um Preisnachlass zu bekommen. Nicht, dass sie das wirklich nötig gehabt hätte– Frau Berlinger-Schackelbach entstammte einer reichen in Köln alteingesessenen Industriellenfamilie und wohnte in einem der besten Stadtviertel.
Eliana hatte einmal im Beisein von Frau Berns erwähnt, dass es sie nicht wundern würde, dass diese Familie so reich geworden war, falls Einkaufsstrategien genetisch vererbt werden konnten. Ihre humorlose Chefin hatte ihren Scherz nicht lustig gefunden. Mochten sie und die Kollegen auch genervt sein von dieser Frau, für ihre Chefin war sie eine Lokalprominente. Eliana seufzte. An manchen Tagen glaubte sie trotz allem noch daran, es wäre das geringereÜbel gewesen, eine schlechte Psychiaterin zu sein, als in einer katholischen Buchhandlung zu arbeiten.
Als Eliana zurück in den Verkaufsraum kam, hatte sich Kerstin mit Frau Berlinger-Schackelbach geeinigt.„Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Freude mit dem Buch.“ Der Rehpinscher schnappte nach Kerstins Hand, während sie der Kundin die Tüte mit dem Buch zurückreichte.„Vielen Dank“, vernahm Eliana noch die gestelzte Stimme der Kundin.„Nächste Woche komme ich wieder.“ Als sie fort war, flüsterte Eliana Kerstin zu:„War das etwa eine Drohung?“
1. Offenbarung Danyal
8
1. Dezember
8
2. Dezember
29
3. Dezember
52
4. Dezember
167
2. Offenbarung Satanael
186
5. Dezember
194
8. Dezember
226
3. Offenbarung Legion
233
9. Dezember
246
11. Dezember
256
12. Dezember
287
4. OffenbarungGabriel
380
15. Dezember
380
24. Dezember, 1 Jahr danach ...
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Nachwort
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