Was jeder Mann über Sexualität und sexuelle Probleme wissen will Ein Ratgeber für Männer und ihre Partnerinnen
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Steffen Fliegel, Andreas Veith
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Was jeder Mann über Sexualität und sexuelle Probleme wissen will Ein Ratgeber für Männer und ihre Partnerinnen
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Hogrefe Verlag GmbH& Co. KG
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9783844421484
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1
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CHF 9.90
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Erkrankungen, Heilverfahren
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German
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89
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF/ePUB
Was ist normale, was ist ungestörte, was ist leidenschaftliche Sexualität? Welche Probleme und Störungen der Sexualität gibt es? Wodurch entstehen sexuelle Störungen und was hält sie oft so hartnäckig aufrecht? Wie können betroffene Männer und ihre Partnerinnen wieder zu einer befriedigenden Sexualität finden? Der Ratgeber vermittelt Männern jeden Alters sowie ihren Partnerinnen Wissen über Sexualität und die vielfältigen Störenfriede des Sexuallebens. Verschiedene Übungen, die Männer alleine oder gemeinsam mit ihrer Partnerin durchführen können, geben Anregungen, wie eine belastete und gestörte Sexualität wieder in gute und befriedigende Bahnen gelenkt werden kann. Sexualität im Alter, das Sprechen über Sexualität, medizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie Verhütung und der Schutz vor Infektionen sind weitere Themen des Ratgebers. Abgerundet werden die Informationen mit Tipps dazu, wie man eine gute professionelle Hilfe finden kann und hilfreichen Adressen im Web.
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3 Bewältigung sexueller Störungen
(S. 50-51)
Hat ein Mann, der unter sexuellen Problemen leidet, seine Schwierigkeiten beschreiben und eingrenzen können (unterstützt durch Kapitel 1), hat er herausfinden können, wie das Problem entstanden ist, aber vor allem, wie es heute aufrechterhalten wird (mit Hilfe von Kapitel 2), können Wünsche an die Veränderung formuliert werden. Die Veränderungsziele ergeben sich vor allem aus den Gründen, warum das sexuelle Problem heute existiert. Ansetzen können die Veränderungen beim Mann selbst, in der Partnerschaft oder auch an Lebensbedingungen.
Richtet sich das Augenmerk auf den Mann selbst, können Veränderungen je nach Art der Problemgründe erfolgen,
– beim Verhalten,
– in den Gedanken und Einstellungen,
– an den Gefühlen und im Erleben,
– an den Lebensbedingungen,
– (sofern sinnvoll und notwendig) durch medizinische Maßnahmen oder Hilfsmittel.
Welcher Weg auch immer zur Erreichung der Ziele eingeschlagen wird, die Erwartungen sollten nicht zu hoch gesteckt werden. Denn
– aus dem sexuell gehemmten Mann wird kein sexueller Leistungssportler,
– eine Midlife-Krise wird sich auch auf das Sexualleben auswirken,
– eineüber viele Jahre andauernde Partnerschaft wird zwar nicht mehr die sexuellen Highlights und Kicks der ersten Wochen des Kennenlernens bewirken, durchaus aber eine andere Form sexueller Intensität ermöglichen,
–ältere Menschen werden eine an ihren körperlichen Möglichkeiten orientierte Sexualität mit den dadurch gesetzten Grenzen erfahren und genießen können,
– chronische Erkrankungen und körperliche Behinderungen ermöglichen eine auf sie abgestimmte Sexualität,
– wenn Leidenschaft in einer Beziehung nie vorhanden war, wird sie sich auch durch Therapie nicht herstellen lassen."
978-3-8409-2148-3
1
Inhaltsverzeichnis
6
Vorwort
8
1 Normal, gestört, krank?
10
1.1 Die männliche Sicht
10
1.2 Sprechen u?ber Sexualität
11
1.3 Diagnosen sexueller Störungen
13
1.4 Wie die männlichen Genitalien aufgebaut sind und wie sie funktionieren
15
1.5 Erregungsphasen: Lust – Erregung – Höhepunkt – Entspannung
19
1.6 Welche Störungen gibt es?
22
1.7 Sexuelle Fantasien
31
1.8 Sexuelle Abweichungen
34
1.9 Das Internet: Quelle fu?r sexuelle Erregung und sexuelle Probleme
35
2 Wie sexuelle Störungen entstehen und sich aufrechterhalten
38
2.1 Der Teufelskreis der Ängste
39
2.2 Informationsdefizite, Wissenslu?cken, Fantasiemodelle und Mythen
42
2.3 Der Mythos von der lebenslangen und leidenschaftlichen Sexualität
45
2.4 Tief sitzende Ängste und psychische Konflikte
45
2.5 Beziehungsstörungen
46
2.6 Lustabträgliche Lebensgestaltung
46
2.7 Die Sprache des Körpers u?bersetzen
47
2.8 Der Blick auf die weibliche Sexualität
48
2.9 Sexuelle Funktionsstörungen, körperliche Erkrankungen und psychische Störungen
49
3 Bewältigung sexueller Störungen
51
3.1 Das PLISSIT-Modell: Selbsthilfe vor professioneller Hilfe
52
3.2 Wo Veränderungen ansetzen können
55
3.3 Das Paar
56
3.4 Der Mann
61
3.5 Mythen und dysfunktionale Einstellungen
68
3.6 Spezielle Methoden zur Bewältigung
72
4 Sexualität im Alter
77
5 Organmedizinische Behandlungsverfahren
79
6 Verhu?tung und Schutz vor Infektionen
84
7 Der Weg in eine gute sexualtherapeutische Behandlung
86
Anhang
89
Literatur zur Selbsthilfe
89
Hilfen im Internet
89
Kontaktadressen
90