: Silvia Neumann-Ponesch, Alfred Höller
: Gefühlsarbeit in Pflege und Betreuung Sichtbarkeit und Bewertung gelungener Beziehungsarbeit
: Springer-Verlag
: 9783709101384
: 1
: CHF 18.70
:
: Pflege
: German
: 146
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Gefühlsarbeit wird von Pflegenden täglich geleistet. Die Aufgabe verlangt ein hohes Maß an Sensibilität und Konzentration, erfolgt jedoch meist unbewusst und wird daher häufig nicht als hochqualitativer professioneller Teil der Arbeit wahrgenommen. Die Autoren heben daher die Bedeutung der Gefühlsarbeit für die Pflege hervor, geben Einblicke in zugrundeliegende Theorien und erläutern Prinzipien und Rahmenbedingungen. Zahlreiche Beispiele und daraus abgeleitete Handlungsanweisungen und Vorschläge für die Ausbildung schlagen die Brücke in die Praxis.



Mag. Dr. Silvia Neumann-Ponesch, DGKS, MAS

Seit 1.8.2008:

Leiterin des Fachbereichs 'Gesundheitsdienstleistungen' an der FH OÖ Studienbetriebs-GmbH,

F kultät für Gesundheit und Soziales, Linz

2003-2008:

S udiengangsleitung des Studiengangs 'Prozessmanagement Gesundheit' und

FH-Professur an der FH OÖ Studienbetriebs-GmbH, Fakultät für Management, Steyr

Schwerpunkte Lehre und Forschung: (Klinische) Pfade, Wissenschaft und Forschung,

Management, Diseasemanagement/Integrierte Versorgung und Projektmanagement, Gesundheitswissenschaft

Freiberuflichkeit Unternehmensberatung und Organisationsentwicklung im Gesundheitswesen

2000-2 02:

Direktorin des Pflegedienstes am Rudolfinerhaus in Wien; Mitglied der KOFÜ und

Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Rudolfinerhaus Wien

1994-1999:

L hrerin der Gesundheits- und Krankpflege an der Akademie für Fortbildungen und Sonderausbildungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes

P>1982-1993: Pflegetätigkeit

itglied in Fachgesellschaften und Beiräten

Seit 2006: Österreichische Vertreterin der EPA (European Pathway Association)

Seit 2004: GuKG-Akkreditierungsbeirat des Bundesministeriums für Gesundheit

Seit 2000: Österreichische Gesellschaft für Public Health

Seit 1999: Board of Consultant bei 'Pflege': Wissenschaftliche Zeitschrift für Pflegeberufe

Seit 1999: Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft

P> 

lfred Höller, DGKP:

Seit 2003 Pflegeberater bei der Humanocare gemeinnützige Betriebsgesellschaft

Se t 1993 Selbständiger Pflegeberater mit Schwerpunkt: Übergangspflege, aktivierende und reaktivierende Pflege, Pflegeplanung und Pflegediagnostik.
In meiner Funktion begleitete ich Projekte in:
Häusern des Wiener Krankenanstaltenverbundes
iederösterreichischen Landes Pensionisten- und Pflegeheimen
sowie in vielen Pflegeheimen in Österreich, Deutschland und Südtirol

1989 - 1992 Praxisanleiter in der Übergangspflege in Wien unter der Leitung von Prof. E. Böhm

1979 - 1988 Lehrer an zwei Wiener Krankenpflegeschulen

19 6 - 1978 Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien

Title Page3
Copyright Page4
Table of Contents5
Dank7
Vorwort8
Einleitung10
1 Gefühle – was sind das?13
1.1 Affekt13
1.2 Gefühl14
1.3 Emotion15
1.4 Empathie16
2 Gefühlstheorien / Emotionstheorien17
2.1 Verhaltenswissenschaftlich- behavioristische Theorien17
2.2 Kognitivistische Theorien18
2.3 Neurobiologische Theorien19
2.4 Kulturell-soziale Theorien20
3 Gefühlsarbeit – was ist das?22
3.1 Zielgruppe von Gefühlsarbeit28
4 Thesen der Gefühlsarbeit29
5 Bedeutung von Gefühlen und Emotionen33
5.1 Gefühl / Emotion festigt soziale Strukturen34
5.2 Gefühl / Emotion schützt vor Unversehrtheit35
5.3 Gefühl / Emotion macht Werte und Bedürfnisse sichtbar35
6 Ziele der Gefühlsarbeit36
6.1 Prävention und Gesundheitsförderung durch Gefühlsarbeit36
6.1.1 Prävention von Identitätsverlust37
6.1.2 Prävention von Sinnverlust, Sinnlosigkeit und Mangel an Würde38
6.1.3 Prävention von Einsamkeit und Langeweile39
6.1.4 Prävention des „Losigkeitssyndroms“39
6.2 Sichtbarkeit von Gefühlsarbeit als Professionsarbeit41
6.3 Ausgestaltung humanistischer bzw. fürsorglicher (caring) und interaktionistischer Theorie- und Modellansätze44
6.4 Gefühlsarbeit als Wertemerkmal einer Organisation46
6.5 Positive volkswirtschaftliche Auswirkungen47
7 Prinzipien der Gefühlsarbeit48
7.1 Gegenwartsorientierung48
7.2 Authentizitätsprinzip48
7.3 Normalitätsprinzip / Individualitätsprinzip49
7.4 Prinzip der Bedingungslosigkeit50
7.5 Prinzip der Ressourcenorientierung50
7.6 Prinzip der Freiwilligkeit51
7.7 Dienstleistungsprinzip53
7.8 Prinzip der Geschichtslosigkeit53
8 Gefühlsarbeit als Methodik55
8.1 Allgemeines55
8.2 Modul „Erkennen der Ressourcen und Auffälligkeiten“57
8.3 Modul „Formulierung einer Gefühlsdiagnose“60
8.4 Modul „Bewerten der Gefühlsdiagnose durch die Klientin“62
8.5 Modul „Setzen einer Betreuungs- handlung/ Gefühlsarbeit“63
8.5.1 Da-Sein-Arbeit63
8.5.2 Arbeit mit Bildern64
8.5.3 Arbeit mit gegenseitigen Geschichten65
8.6 Modul „Formulierung des / eines gemeinsamen Pflege- / Betreuungszieles und Festlegen des Outcomes“66
8.7 Modul „Bewertung des Outcomes durch die Patientin / Klientin / Bewohnerin“66
8.8 Modul „Bewertung des Outcomes durch den Professional“67
8.9 Modul „Regelmäßiges Messen des Outcomes und Abgleichen der Zielsetzung“67
9 Entwicklung des Praxiskonzepts„ Gefühlsarbeit“68
10 Rahmenbedingungen von Gefühlsarbeit72
10.1 Fähigkeit zur (professionellen) Wahrnehmung72
10.2 Wille zur (professionellen) Wahrnehmung73
10.3 Integration der Gefühlsarbeit in Aus- und Weiterbildung74
10.4 Integration der Gefühlsarbeit in die Organisation75
10.5 Offenheit in der Kommunikation75
11 Fallbeispiele80
11.1 Fallbeispiele zum Thema: Identitätsarbeit80
11.1.1 Ein Beispiel einer Frau, die nicht immer sagt, was sie sich denkt80
Irritation – Auslöser für Gefühlsarbeit81
Modul – Erkennen der Ressourcen / Auffälligkeiten81
Modul – Formulierung einer Gefühlsdiagnose (1)81
Modul – Setzen einer Betreuungshandlung / Anwendung von Gefühlsarbeit82
Modul - Formulierung einer Gefühlsdiagnose (2)83
Modul – Bewertung der Gefühlsdiagnose durch die Bewohnerin83
Modul – Formulierung des / eines gemeinsamen Pflege- / Betreuungszieles und Festlegen des Outcomes84
Modul – Regelmäßiges Messen des Outcomes und gemeinsames Abgleichen der Zielsetzung84
Modul – Setzen einer Betreuungshandlung / Anwendung von Gefühlsarbeit85
11.1.2 Beispiel einer Frau die vorgibt, einen Schlaganfall zu haben86
Irritation – Auslöser für Gefühlsarbeit86
Modul – Erkennen der Ressourcen / Auffälligkeiten87
Modul – Formulierung einer Gefühlsdiagnose88
Modul – Bewertung der Gefühlsdiagnose durch die Bewohnerin90
Modul – Formulierung des / eines gemeinsamen Pflege- / Betreuungszieles und Festlegen des Outcomes90
Modul – Festlegen des möglichen Outcomes durch die Bewohnerin90
Modul – Setzen von weiterer Gefühls- / Pflegearbeit91
11.1.3 Das Beispiel einer Frau, die keine Hilfe annehmen kann92
Irritation – Auslöser für Gefühlsarbeit93
Modul – Setzen einer Betreuungshandlung / Anwendung von Gefühlsarbeit93
Modul – Erkennen der Ressourcen / Auffälligkeiten Ressourcen Frau Glück:94
Modul – Formulierung einer Gefühlsdiagnose95
Modul – Bewertung der Gefühlsdiagnose durch die Bewohnerin und das Team95
Modul – Formulierung des / eines gemeinsamen Pflege- / Betreuungszieles und Festlegen des Outcomes95
Modul – Bewertung des Outcomes durch die Bewohnerin95
Modul – Bewertung des Outcomes durch den Professional95
Modul – Regelmäßiges Messen des Outcomes und gemeinsames Abgleichen der Zielsetzung96
11.2 Fallbeispiel zum Thema: Behaglichkeitsarbeit97
11.2.1 Das Beispiel eines Mannes, der sich aus seiner Umgebung zu rasch „zurückzieht“97
Irritation – Auslöser für Gefühlsarbeit97
Modul – Erkennen der Ressourcen / Auffälligkeiten99
Modul – Formulierung einer Gefühlsdiagnose100
Modul – Bewertung der Gefühlsdiagnose durch die Angehörige101
Modul – Setzen einer Betreuungshandlung / Anwendung von Gefühlsarbeit (1)101