: Eva Diana Wendt
: Sozialer Abstieg und Konsum Auswirkungen finanzieller Verknappung auf das Konsumverhalten
: Gabler Verlag
: 9783834960290
: 1
: CHF 38.20
:
: Management
: German
: 270
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: PDF
Eva Wendt geht der Frage nach, wie Individuen mit einer Schmälerung ihrer individuellen finanziellen Ressourcen umgehen und wie sich dies auf ihr Konsumverhalten auswirkt. Sie analysiert quantitative Sekundärdaten und eigens erhobene qualitative Daten und identifiziert sowohl zentrale emotions- und problemorientierte Bewältigungsreaktionen von Individuen als auch verschiedene Strategien der alternativen Bedürfnisbefriedigung.

Dr. Eva Wendt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Alfred Kuß und Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp am Marketing-Department der Freien Universität Berlin.
Geleitwort6
Vorwort7
Inhaltsverzeichnis9
Abbildungsverzeichnis13
Tabellenverzeichnis15
Abkürzungsverzeichnis16
1 Einleitung17
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage17
1.2 Relevanz des Themas17
1.3 Aufbau der Arbeit22
2 Grundlagen24
2.1 Konsumverhalten24
2.1.1 Zum Begriff „Konsumverhalten“24
2.1.2 Lebensstandard in der Bundesrepublik Deutschland25
2.1.2.1 Realisierter Lebensstandard25
2.1.2.2 Erstrebter Lebensstandard28
2.1.3 Wohlstands- und Konsumgesellschaft – Merkmale32
2.1.4 Rolle von Geld und Konsum in der Wohlstandsgesellschaft34
2.1.4.1 Bedeutung finanzieller Ressourcen für das Individuum34
2.1.4.2 Bedeutung und Funktionen von Konsum37
2.2 „Sozialer Abstieg“ – definitorische Abgrenzung43
2.2.1 Absolute versus relative Armut/Deprivation44
2.2.2 Objektive versus subjektive Deprivation46
2.2.3 „Sozialer Abstieg“ bzw. „finanzielle Deprivation“47
3 Ergebnisse bisheriger Forschung (State of the Art)49
3.1 Finanzielle Deprivation – Ursachen und Risikogruppen49
3.1.1 Grundlegende Erkenntnisse der (dynamischen) Armutsforschung51
3.1.2 Ursachen finanzieller Deprivation54
3.2 Auswirkungen erheblicher finanzieller Knappheit (in den USA)60
3.3 Auswirkungen (neuer) finanzieller Verknappung66
3.3.1 Grundlegende Verhaltensreaktionen und materielle Konsequenzen67
3.3.2 Psychische und soziale Konsequenzen von Armut71
3.3.3 Prioritätensetzung im Konsumverhalten75
3.3.4 Ver- und Überschuldung76
3.4 Ableitung des Forschungsproblems79
4 Vorstellung und Begründung der methodischen Herangehensweise82
4.1 Quantitative Analyse von Sekundärdaten83
4.1.1 Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP)84
4.1.2 Spezifika des SOEP, geeignete Items und Vorgehen bei der Analyse85
4.2 Qualitative Datenerhebung und -auswertung89
4.2.1 Qualitative Methodik89
4.2.1.1 Qualitativ orientierte Fallanalysen90
4.2.1.2 Das problemzentrierte (Leitfaden-)Interview93
4.2.2 Zugang zum Feld und Beschreibung der Stichprobe97
4.2.3 Datenerhebung und -erfassung101
4.2.4 Datenauswertung102
4.2.5 Sicherung der internen Validität105
5 Ergebnisse der empirischen Untersuchung107
5.1 Ergebnisse der quantitativen Analyse der Daten des SOEP107
5.2 Ergebnisse der qualitativen Untersuchung – Darstellung und Interpretationvor dem Hintergrund theoretischer Erklärungsansätze113
5.2.1 Das Anspruchsniveau des Konsumenten (theoretischer Rahmen)114
5.2.1.1 Wesen und Bedeutung des Anspruchsniveaus25115
5.2.1.2 Determinanten des Anspruchsniveaus117
5.2.1.3 Veränderung des Anspruchsniveaus durch Gewöhnung119
5.2.2 Die kognitiv-transaktionale Stresstheorie (theoretischer Rahmen)123
5.2.3 Die finanzielle Einbuße als Auslöser von Stress127
5.2.4 Emotionale Bewältigung130
5.2.4.1 „Control of Meaning“ bzw. kognitive Restrukturierung131
5.2.4.1.1 Kompensation und selektive Ignoranz131
5.2.4.1.2 Priorisierung nicht-materieller Lebensziele133
5.2.4.1.3 Positiver (sozialer) Vergleich134
5.2.4.1.3.1 Vergleich mit „ähnlichen“ Personen136
5.2.4.1.3.2 Sozialer „Abwärtsvergleich“138
5.2.4.1.3.3 Distanzierung und Abwertung140
5.2.4.2 Eingeständnis der Selbstverantwortlichkeit142
5.2.4.3 Anspruchsniveaubezogene Bewältigung143
5.2.4.3.1 Senkung des konsumbezogenen Anspruchsniveaus143
5.2.4.3.2 Akzeptanz der temporären Abweichung vom Anspruchsniveau ohneSenkung des Anspruchsniveaus147
5.2.5 Bewältigung auf der Verhaltensebene151
5.2.5.1 Finanzmanagement152
5.2.5.1.1 Determinanten und Gestaltungsparameter des Konsumbudgets152
5.2.5.1.2 Budgetplanung155
5.2.5.2 Veränderung der Budgetallokation160
5.2.5.2.1 Determinanten der Ausgabenstruktur160
5.2.5.2.2 Reduzierung von Fixkosten163
5.2.5.2.3 Temporäre Aspekte164
5.2.5.3 Prioritätensetzung bei der Budgetallokation166
5.2.5.3.1 Eigene Bedürfnisse versus Bedürfnisse der Kinder166
5.2.5.3.2 Hedonistische Bedürfnisse168
5.2.5.3.3 Mangelnde Relevanz sozial sichtbaren Konsums170
5.2.5.3.3.1 Ursprüngliche Erwartung170
5.2.5.3.3.2 Ergebnisse172
5.2.5.3.3.3 Interpretation/Erklärung178
5.2.5.4 Rationalisierung des Kaufentscheidungsverhaltens182
5.2.5.4.1 Vermeidung von Verlockungen (Selbstkontrolle183
5.2.5.4.2 Rationalisierung einzelner geplanter Konsumakte186
5.2.5.4.3 Abweichungen – Aufgabe der Selbstkontrolle189
5.2.5.5 Veränderung des Kaufverhaltens190
5.2.5.5.1 Strategien zur Senkung der Ausgaben191
5.2.5.5.2 Determinanten der gewählten Einsparstrategie193
5.2.5.5.2.1 (Günstigere) Alternativen außerhalb des Marktes194
5.2.5.5.2.2 (Preisgünstigere) Alternativen innerhalb des Marktes197
5.2.5.5.2.3 Charakteristika des Konsumenten201
5.2.5.5.2.4 Charakteristika des Produktes210
5.2.5.5.2.5 Nicht-monetäre Transaktionskosten220
5.2.6 Auswirkungen der Einschränkung auf die Konsumzufriedenheit223
5.2.7 Auswirkungen der Einschränkung auf die Konsumerfahr225
6 Fazit und Diskussion226
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse226
6.2 Limitationen und Forschungsausblick232
6.3 Implikationen für die Praxis235
Inhaltsverzeichnis des Anhangs240
Anhang A: Material zur quantitativen Analyse des Sozio-oekonomischen240
Literaturverzeichnis241