: Mario Prosiegel, Susanne Weber
: Dysphagie: Diagnostik und Therapie Ein Wegweiser für kompetentes Handeln
: Springer-Verlag
: 9783540895350
: 1
: CHF 22.60
:
: Medizinische Fachberufe
: German
: 243
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Bei der Behandlung von Schluckstörungen sind viele Logopäden unsicher, denn eine falsche therapeutische Vorgehensweise kann für Patienten schwerwiegende Folgen haben. Das Buch hilft Therapeuten, Unsicherheiten abzubauen, indem es die für die jeweilige Störung geeignete Behandlungsmethode leicht nachvollziehbar macht. Prägnante Handlungsanweisungen erleichtern die praktische Umsetzung. Fallbeispiele verdeutlichen auch die sozialen Folgen einer Dysphagie und die Einbuße an Lebensqualität durch den Verlust des Ess- und Trinkgenusses.



Mario Prosiegel,Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Neuropsychologie an der m&i Fachklinik Bad Heilbrunn und Leiter des dortigen Zentrums für Schluckstörungen.

Su anne Weber, Logopädin. Zusatzqualifikation: Fachtherapeutin für kognitive Störungen. Dozententätigkeit; Schwerpunkt Diagnostik und Therapie neurogener Dysphagien

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Copyright Page6
Geleitwort7
Vorwort8
Table of Contents10
1 Erfahrungsbericht einer Patientin14
2 Grundlagen der Schluckanatomie und -physiologie16
2.1 Definitionen17
2.2 Schluckphasen und anatomische Grundlagen18
2.2.1 Orale Vorbereitungsphase19
2.2.2 Orale Transportphase20
2.2.3 Pharyngeale Phase21
2.2.4 Ösophageale Phase29
2.3 Zentrale Steuerung des Schluckens normale und gestörte Abläufe30
2.3.1 Großhirn31
2.3.2 Hirnstamm36
2.4 Wichtige Einflussfaktoren des Schluckens39
2.4.1 Alter40
2.4.2 Bewusstseinsstörungen und kognitive Defizite40
2.4.3 Präorale Phase40
3 Leitsymptome von Dysphagien42
3.1 Leaking , Pooling43
3.1.1 Ursachen von Leaking /Pooling43
3.1.2 Folgen von Leaking /Pooling43
3.2 Residuen44
3.2.1 Lokalisation von Residuen und zugehörige Ursachen44
3.2.2 Folgen von Residuen45
3.3 Penetrationen46
3.3.1 Ursachen laryngealer Penetrationen46
3.3.2 Folgen laryngealer Penetrationen46
3.3.3 Ursachen nasaler Penetrationen47
3.3.4 Folgen nasaler Penetrationen47
3.4 Aspirationen47
3.4.1 Ursachen von Aspirationen48
3.4.2 Symptome von Aspirationen48
3.4.3 Folgen von Aspirationen49
4 Mit Schluckstörungen assoziierte Erkrankungen52
4.1 Epidemiologie von Dysphagien53
4.2 Neurologische Erkrankungen55
4.2.1 Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS)56
4.2.2 Erkrankungen der Hirnnerven68
4.2.3 Erkrankungen der neuromuskulären Übergangsregion69
4.2.4 Erkrankungen der Muskulatur70
4.2.5 Sonstige Erkrankungen72
4.3 HNO-Erkrankungen72
4.3.1 Tumoren72
4.3.2 Zenker-Divertikel74
4.3.3 Entzündungen74
4.3.4 Eagle-Syndrom Beispiel einer seltenen Erkrankung74
4.4 Internistische Erkrankungen75
4.4.1 Erkrankungen der Speiseröhre75
4.4.2 Vaskulitiden und Kollagenosen77
4.5 Dysphagien aufgrund medizinischer Maßnahmen78
4.5.1 Medikamente78
4.5.2 Operationen79
5 Medizinische Folgen von Dysphagien81
5.1 Malnutrition82
5.1.1 Einleitung82
5.1.2 Medizinische Diagnostik82
5.1.3 Therapie und Prophylaxe83
5.2 Dehydratation84
5.2.1 Einleitung84
5.2.2 Medizinische Diagnostik84
5.2.3 Therapie und Prophylaxe84
5.3 Lungenentzündungen85
5.3.1 Einleitung85
5.3.2 Medizinische Diagnostik85
5.3.3 Therapie und Prophylaxe86
5.4 Sonstige Folgen87
6 Versorgung mit Ernährungssonden und Trachealkanülen89
6.1 Ernährungssonden90
6.1.1 Indikationen90
6.1.2 Sondenarten91
6.1.3 Sondenkost94
6.1.4 Medikamentengabe94
6.2 Tracheotomie und Trachealkanülen95
6.2.1 Indikationen zur Tracheotomie95
6.2.2 Arten der Tracheotomie96
6.2.3 Kurzfristiges, langfristiges oder permanentes Tracheostoma97
6.2.4 Trachealkanülen98
6.2.5 Auswirkung eines Tracheostomas auf die Schluckfunktionen101
7 Anamnese105
7.1 Auswertung der Vorbefunde106
7.2 Zu berücksichtigende Faktoren in der Anamnese106
7.3 Eigen- oder Fremdanamnese107
8 Diagnostik110
8.1 Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF )111
8.2 Klinische Diagnostik113
8.2.1 Ziele113
8.2.2 Screeningverfahren zur Einschätzung des Aspirationsrisikos114
8.2.3 Ausführliche Befunderhebung116
8.2.4 Wann sind Schluck versuchevertretbar?119
8.3 Instrumentelle Diagnostik120
8.3.1 Videoendoskopie des Schluckens120
8.3.2 Videofluoroskopie des Schluckens123
8.3.3 Manometrie von Pharynx und Ösophagus125
8.4 Verlaufskontrolle127
9 Vorstellung verschiedener Therapiekonzepte129
9.1 Funktionelle Dysphagietherapie130
9.2 Therapie nach Castillo Morales131
9.3 Fazio-orale-Trakt-Therapie (F.O.T.T.® )132
9.4 Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation134
9.5 Elektrostimulation , transkranielle Magnetstimulation neue und experimentelle Therapieansätze135
9.5.1 Elektrostimulation des Pharynx und der Gaumenbögen, transkranielle Magnetstimulation135
9.5.2 Neuromuskuläre elektrische Stimulation der Muskeln im Halsbereich136
9.5.3 Repetitive transkranielle Magnet- stimulation und transkranielle Gleichstromstimulation137
10 Therapieplanung138
10.1 Therapeutische Grundhaltung139
10.2 Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Dysphagietherapie139
10.2.1 Aufgaben des Schlucktherapeuten141
10.2.2 Kooperation mit dem Arzt141
10.2.3 Kooperation mit dem Pflegedienst142
10.2.4 Kooperation mit der Diätassistenz142
10.2.5 Kooperation mit der Ergotherapie142
10.2.6 Kooperation mit der Physiotherapie142
10.2.7 Kooperation mit den Psychologen142
10.2.8 Kooperation mit dem Sozialdienst142
10.3 Therapieziele144
10.4 Wann, wie oft und wie lange ist Dysphagietherapie sinnvoll?145
10.5 Umgang mit Begleitstörungen146
11 Therapiebausteine149
11.1 Notfallmaßnahme bei Verschlucken152
11.1.1 Heimlich-Manöver / Heimlich-Handgriff152
11.2 Vorbereitende Maßnahmen153
11.2.1 Mundhygiene153
11.2.2 Allgemeine Mobilisierung