Lobbyismus und Rentenreform Der Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche auf die Teil-Privatisierung der Alterssicherung
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Diana Wehlau
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Lobbyismus und Rentenreform Der Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche auf die Teil-Privatisierung der Alterssicherung
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VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
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9783531914619
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1
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CHF 38.20
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Politikwissenschaft
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German
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381
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DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Mit der Teil-Privatisierung der Alterssicherung markiert die Rentenreform 2001 einen Systembruch in der deutschen Rentenpolitik. Zweifelsohne profitieren insbesondere Banken, Versicherungen und Investmentfonds von diesem rentenpolitischen Paradigmenwechsel. Deren Gewinnaussichten haben sich infolge der Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Rente und der Förderung der privaten 'Riester-Rente' massiv verbessert, so dass sich unweigerlich die Frage nach dem Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche im Politikfeld Alterssicherung stellt. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit stehen der Zugang der zentralen Akteure der Finanzbranche zum rentenpolitischen Policy-Netzwerk sowie deren lobbyistischen Aktivitäten und Beziehungsstrukturen. Die empirischen Befunde zeigen den Einfluss privatwirtschaftlicher Verbände und Großunternehmen auf und erklären, warum die Teil-Privatisierung der Alterssicherung in Deutschland überhaupt politisch durch- und umgesetzt werden konnte.
Diana Wehlau ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen im Forschungsfeld Industrial Ecology, Technik und Konsum.
Danksagung
5
Inhaltsverzeichnis
6
Tabellenverzeichnis
9
Abbildungsverzeichnis
9
Abkürzungsverzeichnis
10
Vorwort
12
1 Einleitung
14
2 Theoretischer Rahmen
25
3 Alterssicherung in Deutschland und die Rentenreform 2001
63
4 Politischer Entstehungsprozess zur Rentenreform 2001
87
5 Veränderungen im rentenpolitischen Policy- Netzwerk
136
6 Einfluss der Finanzdienstleistungsbranche auf die Rentenreform 2001
156
7 Schlussbetrachtung und Ausblick
309
Literaturverzeichnis
322